Update: Großeinsatz in einem brennenden Industriebetrieb in Traun

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TRAUN (red). Nach ersten Informationen ist das Feuer gegen 17.30 Uhr in einem Aufzugsschacht des Firmenkomplex ausgebrochen und breitete sich unter dem Blechdach rasant aus. „Wir haben dann sofort weitere Feuerwehren nachalarmiert“, so der Einsatzleiter der Feuerwehr Traun Oskar Reitberger.

Feuer breitete sich unaufhaltsam aus

Zu Begin zu einem Brandverdacht durch eine Rauchentwicklung alarmiert, hat sich die Lage für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Traun dramatisch zugespitzt. Bei der ersten Erkundung stellte man einen Brand im Bereich eines Aufzugsschachtes fest, dieser konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Das Feuer breitete sich jedoch unaufhaltsam durch die Zwischendeckenkonstruktion aus, eine Schüttung aus Styropor.

Alarmstufe 2 ausgelöst

Es folgte eine Durchzündung und offene Flammen loderten bereits aus dem Dachbereich. Der Innenangriff wurde unterbrochen, die Kräfte am Außenangriff entsprechend umgestellt und verstärkt. Zudem wurde die Alarmstufe 2 ausgelöst und somit weitere Feuerwehren nachalarmiert.

Starker Wind und Kälte erschwerten den Einsatz

Schnell stand jedoch der komplette Dachbereich des Gebäudekomplexes in Vollbrand. Drei eingesetzte Drehleitern und etliche Löschleitungen pumpten dazu tausende Liter Löschwasser auf die meterhoch lodernden Flammen. Sehr starker Wind und Kälte erschwerten die Einsatzmaßnahmen zusätzlich, für die völlig durchnässten Einsatzkräfte kein leichtes Unterfangen.

150 Einsatzkräften waren vor Ort

Nahezu der komplette Dachbereich des Gebäudes und ein großer Lagerbereich sind komplett ausgebrannt und teils eingestürzt. Neun Feuerwehren  –  Traun, Betriebsfeuerwehr Feurstein, Pasching, Hörsching, Leonding, Hart, Marchtrenk, Berufsfeuerwehr Linz, BTF Nettingsdorfer Papierfabrik – sowie Polizei und Rotes Kreuz standen mit insgesamt rund 150 Einsatzkräften im Großeinsatz. Ebenso an der Einsatzstelle Bürgermeister Rudolf Scharinger, Energieversorger, Wasserwerk, Pressevertreter und vor allem auch der Katastrophenzug des Roten Kreuzes Leonding, der heiße Verpflegung bereit stellte.

Bundesstraße 1 zeitweise gesperrt

Während der Anfangsphase der Löscharbeiten war die Bundesstraße 1 aufgrund der starken Rauchentwicklung und Löschleitungen gesperrt, die Einsatzstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Die Löscharbeiten dauerten rund neun Stunden, die Nachhlöscharbeiten ziehen sich bis in die Vormittagsstunden.

Beitrag vom 12. November

TRAUN (red) Alarmstufe 2:  Gegen 19.00 Uhr sind die Alarmierungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Traun eingegangen, dass ein Firmengebäude in St. Martin in Flammen stehe.

An diesem Tag war es bereits das zweite Mal, dass ein Brandalarm für dieses Gebäude einging. Die Einsatzkräfte sprechen von einem Vollbrand des Firmengebäudes.

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