Familienbonus
„Will nicht etwas stillschweigend kassieren, was mir nicht zusteht“

Sven Schwerer (Grüne Leonding) mit seinen Kindern.
  • Sven Schwerer (Grüne Leonding) mit seinen Kindern.
  • Foto: Schwerer
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

LEONDING (nikl). 161,25 Euro stehen Leondings Umweltstadtrat Sven Schwerer (Grüne Leonding), als Familienbonus, pro Monat zu. „Ich fühle mich dazu verpflichtet, diesen Betrag  – den Familienbonus – jenen zu geben, die ihn nötiger brauchen“, betont Schwerer.

„Bei der neuen Regelung wurde, bewusst, auf Familien vergessen, die jetzt schon Schwierigkeiten haben, Monat für Monat ihre Ausgaben zu stemmen.“ Deshalb startete der Kommunalpolitiker via Facebook unter seinen Freunden und Bekannten den Aufruf: „Würdet ihr mir bitte helfen? Sagt ihr mir, wer dieses Geld – den Familienbonus – braucht? Für einen neuen Kühlschrank, für Heizkosten, für die Schulsportwoche. Vielleicht auch für einen Deutschkurs. Weil jedes Kind gleich viel wert ist.“

Schwerer ist wichtig: „Ich will nicht etwas stillschweigend kassieren und dann gegen die Regelung des Familienbonus sein. Deshalb unterstütze ich nun monatlich Hilfesuchende unter meinen Freunden und Bekannten mit dem Familienbonus. Wahrscheinlich ist es nicht die beste Form des Protests, weil die derzeitige Bundesregierung genau darauf abzielt, dass die Gesellschaft die Aufgaben übernimmt, für die der Staat zuständig sein sollte. Es sind dann keine normale Sozialleistungen mehr, sondern Almosen. Das ist ein Riesenunterschied und passt gar nicht.“

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