"Radar Amnestie" wurde genehmigt

Geld zurück für Verkehrssünder in der Kremstalstraße.
  • Geld zurück für Verkehrssünder in der Kremstalstraße.
  • hochgeladen von Kurt Traxl

TRAUN (kut). Wie die BezirksRundschau berichtete, sind in der Stadtgemeinde Traun rund 70.000 Personen in die Radarfalle in der Kremstalstraße gefahren. Es wurden bereits 17.000 Anonymverfügungen von der Bezirkshauptmannschaft verschickt. Von diesen 17.000 Strafen können nun 9.000 bereits bezahlte Anonymverfügungen rückerstattet werden.

Radar nicht erkennbar

"In diesem ganz speziellen Ausnahmefall haben wir uns entschlossen die Strafen zurück zu bezahlen. Es wird aber keine Pauschal-Amnestie geben. Wir prüfen jeden Fall und entscheiden dann, ob die Strafe zurücküberwiesen wird", so Bezirkshauptmann Manfred Hageneder. Der Grund dafür ist, dass das Radargerät nicht gut erkennbar ist, so Hagender weiter. Nur wer in der 30 km/h-Zone nicht schneller als 50 km/h fuhr, hat gute Chancen sein Geld zurückzubekommen. "Wir können die Radar-Amnestie nur zur Kenntnis nehmen, weil dies eine Sache der Bezirkshauptmannschaft ist, für uns ist jedoch wichtig, dass endlich Klarheit für die Betroffenen geschaffen wurde, dafür wurde es auch höchste Zeit", erklärt ÖVP Fraktionsobmann, Günther Plakolm. Auch FPÖ-Bezirkssprecher LAbg. Herwig Mahr sieht die Causa ähnlich: "Die Entscheidung hat die Bezirkshauptmannschaft zu treffen. Ich bin der Meinung, dass die 30 km/h Beschränkung auf dieser Straße aufgehoben und eine 50 km/h Beschränkung aufgestellt werden soll."
Bürgermeister Harald Seidl ist froh, dass diese Sache endlich zu einem guten Abschluss gekommen ist: "Die Bezirkshauptmannschaft hat festgestellt, dass die Radarstrafen in der Kremstalstraße fünf Mal höher waren als bei der besten Radarfalle in ganz Österreich. Daraufhin hat man sich die Sache genauer angesehen und erhoben, dass die subjektive Wahrnehmung aufgrund des Schilderwaldes nicht gegeben ist. Daher ist es zur Radar-Amnestie gekommen. Das Radargerät bleibt auf jeden Fall bestehen und es wird keine 50 km/h Beschränkung kommen."

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