,Wir brauchen kein Volksheim in St. Martin‘

Das Volksheim St. Martin ist schon lange ein heiß diskutiertes Thema in Traun.
  • Das Volksheim St. Martin ist schon lange ein heiß diskutiertes Thema in Traun.
  • hochgeladen von Kurt Traxl

TRAUN (kut). Seit Jahren ist das Volksheim St. Martin ein kommunalpolitisches Dauerthema in der Stadtgemeinde Traun. Einerseits gibt es eine sehr hohen Wechsel der Pächter und zum anderen will die ÖVP das Volksheim St. Martin schließen. „Wir brauchen kein Volksheim in St. Martin. Meiner Meinung nach soll die Liegenschaft verkauft werden. Die Vereine, die in diesem Gebäude angesiedelt sind, könnten beispielsweise im Haus der Begegnung untergebracht werden. Wir müssen pro Jahr rund 30.000 Euro drauflegen und wenn wir keine Pächter haben, wird uns das Gebäude noch teuer zu stehen kommen. Außerdem kostet die zeitgerechte Adaptierung eine Menge Geld“, berichtet Günther Plakolm, Fraktionssprecher der ÖVP-Traun.

Bürgermeister Harald Seidl kann die Aussagen von Günther Plakolm nicht nachvollziehen: „Wir haben für dieses Gebäude extra ein Gutachten erstellen lassen und dieses bescheinigt einen sehr guten Zustand. Das Volksheim ist die Heimat von sehr vielen Vereinen und es gibt keine Möglichkeit, diese in einem anderen Gebäude unterzubringen. Das von der ÖVP vorgeschlagene Haus der Begegnung hat unzureichend Räumlichkeiten und es haben viel weniger Leute Platz. Die Schließung des Volksheims kommt für mich nicht in Frage, das wäre eine Katastrophe für die Vereine und die Bevölkerung“.

Viele Pächter haben in den letzten Jahren das Volksheim wieder verlassen. Einer der Gründe sollen die Vereine sein, die das Volksheim nützen. „Vor einiger Zeit hat ein Pächter das Volksheim wieder verlassen. Er hat das Volksheim St. Martin zu einer Art Kultstätte für Boogie und Rock´n´ Roll ausgebaut und sich damit einen Namen weit über die Grenzen Trauns hinaus gemacht. Das störte aber wiederum einige Vereine, die sich wegen der ständigen Lärmerregung beschwerten. Leider haben ihm auch die „Verantwortungsträger“ der Gemeinde in Sachen Saalbenützung ständig Steine in den Weg geworfen“, so der Fraktionsvorsitzende der ÖVP. „Wir haben uns stets bemüht alle Vereine und den Pächter gleich zu behandeln, natürlich ist es vorgekommen, dass der große Saal bereits vermietet war, doch wir haben uns bemüht immer an einer befriedigenden Lösung zu arbeiten“, so Harald Seidl.

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