ASKÖ Leonding
"Ich bin der Papa-Typ"

Masseur Dieter Hahn weiß, was zu tun ist, wenn es bei seinen ASKÖ Leonding-Kickern in den Beinen zwickt.
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  • Masseur Dieter Hahn weiß, was zu tun ist, wenn es bei seinen ASKÖ Leonding-Kickern in den Beinen zwickt.
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  • hochgeladen von Benjamin Reischl

Für das physische und psychische Wohlbefinden der ASKÖ Leonding-Kicker sorgt sich Masseur Dieter Hahn.

LEONDING. "Fußball ist meine große Leidenschaft", sagt Dieter Hahn, der beim ASKÖ Leonding für das Massieren der Kicker-Wadln verantwortlich ist und in Leonding eine eigene Massagepraxis betreibt. Das Massieren sei jedenfalls eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Sport, so Hahn, der dies präzisiert: "Man muss sich auf die Bedingungen einstellen. Einen Stürmer massiert man anders als einen Verteidiger, der beispielsweise sehr viele Kopfbälle spielt. Demnach muss man besonders im Nackenbereich arbeiten." Momentan ruht jedenfalls der Betrieb für die Kampfmannschaften nicht nur im Bezirk, sondern in ganz Österreich. Lediglich ein Individualtraining ist möglich. "Der Kontakt ist aber nicht abgerissen. Nach dem Lauftraining hatte die Jungs die Möglichkeit, zur mir in die Praxis zu kommen, natürlich mit gültigem Test", so Hahn, der weiter ergänzt: "Durch das Lauftraining werden manche Muskelgruppen sehr intensiv trainiert, doch das fehlende Training an sich werden einige aber auch vernachlässigt." Inwiefern sich die fast einjährige Spielpause auf die Physis der Spieler auswirkt, bleibt abzuwarten, Hahn rechnet aber damit, dass "das Risiko für Verletzungen zunimmt, da Muskeln belastet werden, die das über längere Zeit nicht wurden."

Doch nicht nur für das physische Wohl der Spieler zeichnet er verantwortlich, sondern ebenso für das psychische. "Masseure werden ja oft als eine Art Spieler-Mama bezeichnet. Ich habe gleich gesagt, dass ich der Papa-Typ bin. Das Vereinsleben schätze ich, auch, wenn nach einem Spiel, egal ob nach Sieg oder Niederlage, beisammen bleibt", schmunzelt der Masseur, der weiter ausführt: "Beim Massieren ergeben sich Gespräch. Es basiert viel auf gegenseitigem Vertrauen und Spieler öffnen sich auch gegenüber einem. Die Privatssphäre gilt es stets zu wahren." Wie es in den kommenden Woche weitergeht, wagt Hahn selbst als eingefleischter Unterhaus-Masseur nicht zu erraten, doch einen Wunsch in sportlicher Hinsicht hat er: "Ich will endlich wieder Fußballspiele mit Fans."

Dieter Hahn
Massagefachinstitut DIZ
www.massage-diz.at

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