Tradition in Traun
Papier ist zeitlos

Mitarbeiter sind seit der Gründung der Papierfabrik das wichtigste Kapital im Unternehmen.
  • Mitarbeiter sind seit der Gründung der Papierfabrik das wichtigste Kapital im Unternehmen.
  • Foto: delfort
  • hochgeladen von Klaus Niedermair

1867 wurde in Traun mit der Papierherstellung begonnen und delfort zählt zu den Innovationsführern.

TRAUN (nikl). Damals, genau vor 152 Jahren, erwarb Dr. Franz Feurstein eine durch Brand zerstörte Mühle am Rande der Ortschaft Traun. Acht Jahre später wurde das erste Zigarettenpapier erzeugt, das neben Carbonrohpapier und Seidenpapier jahrzehntelang zu den wichtigsten Produkten gehören sollte. 1903 kaufte Robert Trierenberg gemeinsam mit den Brüdern Siegmund, Adolf und Gottlieb Mahler die Papierfabrik von der Witwe des Dr. Franz Feurstein. Ein weiterer Meilenstein erfolgte 1962 mit der Gründung der Firma TANN-Papier. Diese verarbeitet und veredelt das in der Papierfabrik Feurstein erzeugte Mundstückbelagrohpapier zu Mundstückbelägen aller Arten.

Von Vietnam bis in die USA

2006 wurde die Unternehmensgruppe neu organisiert, in eine papiererzeugende Gruppe rund um Feurstein und eine papierverarbeitende Unternehmensgruppe rund um TANN, und die Gesellschafterstruktur neu geordnet. Der papiererzeugende Bereich wird unter der Dachmarke delfort mit der Papierfabrik Feurstein und weiteren Papierfabriken in Tschechien, Ungarn, Österreich, Finnland, Vietnam und USA geführt. Heute produziert Feurstein mit mehr als 270 Mitarbeitern am Standort in Traun hochwertige Spezialpapiere, wie umweltfreundliche Funktionspapiere für Lebensmittel und Zigaretten. Darüber hinaus ist das Unternehmen Innovationsführer für eine Generation von nachhaltigen Verpackungspapieren.

Grünes Licht für den Verkauf

„Die heute noch in vielen Anwendungen eingesetzten Papiere, die mit Wachs, Polyethylen oder Aluminium beschichtet sind, werden durch umweltfreundliche Lösungen ersetzt werden“, betont die Geschäftsführung der Feurstein GmbH. Im Oktober 2018 kaufte der Faltschachtelproduzent Mayer Melnhof-Packaging um 275 Millionen Euro Tannpapier. Anfang heurigen Jahres gab es auch grünes Licht der Kartellwächter für den Kauf.

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