24.07.2016, 14:16 Uhr

Asylwerber lösten einen Polizeieinsatz am Trauner Oedtersee aus

Das aufdringliche „Betteln“ einiger Asylwerber am Oedtersee in Traun wurde durch die Polizei rasch unterbunden. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)

TRAUN (nikl). Um Zigaretten und Geld zu bekommen wurden Asylwerber aus Hörsching gegenüber den Badegästen am Oedtersee vergangenen Freitagnachmittag aufdringlich.

„Ja, um diese Dinge zu erhalten wurde einige Asylwerbern aus Hörsching zudringlich. Die Beamten der Polizeiinspektion Traun waren umgehend vor Ort. Es gab eine Belehrung für die Asylwerber und sie wurden vom Oedtersee verwiesen.“

Vorwurf einer Sex-Attacke wird zur „Zeitungsente“

Der Vorfall am Oedtersee wurde in der Sonntagsausgabe einer großen österreichischen Tageszeitung in einem Bericht als eine Sex-Attacke dargestellt.

Dabei soll – laut dem Zeitungsartikel – einem weiblichen Badegast von einem Asylwerber ein Bikini-Oberteil weggrissen worden sein. Auch ihr Freund soll von einigen Asylwerbern angegriffen worden sein.

Datscher weißt den Vorfall einer Sex-Attacke zurück: „Nein, das kann ich nicht bestätigen. Ja, Die Asylwerber wurden aufdringlich. Eine Sex-Attacke fand nicht statt.“

Erste Kommunalpolitiker regaieren auf den Vorfall

Bereits über Facebook nahm die FPÖ Linz-Land zur bisher im Raum stehenden Sex-Attacke Stellung.

Auch wenn sich eine Sex-Attacke als falsch herausstellte wird der Vorfall am Oedtersee die Diskussion um mehr Präsenz der Exekutive und der stadteigenen Stadtwache in Traun anheizen.
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