24.09.2014, 10:10 Uhr

Spatenstich für neuen Kindergarten Doppl-Hart

Am 24. September erfolgte der Spatenstich zum zukünftigen Kindergarten Doppl-Hart. (Foto: privat)

Die Stadt Leonding investiert weiter in den Ausbau von Kinderbetreuungs-Einrichtungen.

LEONDING (red). Am ehemaligen Standort des Pfarrkindergartens in Doppl-Hart wird ein Kindergartenneubau errichtet, in dem ab Herbst 2015 der städtische Kindergarten Doppl-Hart und der Caritaskindergarten „Zum Hl. Bruder Klaus Flüe“ gemeinsam Platz finden. Untergebracht werden vier Gruppen mit jeweils 23 Kindern, wobei zwei Gruppen nach religionspädagogischem Konzept geführt werden.

Das in Niedrigstenergie-Bauweise geplante Holzgebäude ersetzt künftig den zweigruppigen Pfarrkindergarten und den Kindergarten in der Sandgasse und bietet insgesamt 92 Plätze. Betrieben wird der Kindergarten von der Stadt Leonding und die Leitung wird Bettina Langer übernehmen.

Die Kosten werden sich auf rund 2,2 Millionen Euro belaufen. Zugesagt sind Landeszuschüsse und Bedarfszuweisungen in der Höhe von jeweils mindestens 20 Prozent der seitens des Landes förderbaren Kosten – das sind rund 1,5 Millionen Euro – im Zuge des Kostendämpfungsverfahrens. Weiters wurde die Übernahme von einem Drittel der Einrichtungskosten zugesichert. Der nicht geförderte Anteil der Stadt wird nach heutiger Sicht rund 650.000 Euro ausmachen.

„Diese Einrichtung weist eine Besonderheit auf – sie vereint zwei pädagogische Konzepte in einem Haus. Dadurch haben die Eltern die Wahl, nach welchem Konzept sie ihre Kinder betreut wissen wollen“, erklärt Bürgermeister Walter Brunner.
Pfarrer Alois Balint zum neuen Kindergarten: „Wir sind froh und dankbar, dass wir gemeinsam, unsere Stadtgemeinde Leonding und unsere Pfarre Leonding-Doppl „Bruder Klaus" dieses Projekt verwirklichen können."

„Der Bedarf an Kinderbetreuungseinrichtungen ist hoch. Seit 1. September ist der neue Kindergarten in St. Isidor in Betrieb. Die Projekte Kindergarten Doppl-Hart und Kindergarten Hainzenbachstraße sind die nächsten, die verwirklicht werden. Insgesamt werden wir bis 2016 rund 140 mehr Plätze zur Verfügung stellen können“, so Brunner abschließend.
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