27.09.2014, 13:38 Uhr

Tausend mal berührt

Schwein gehabt: Die Volksschüler durften hautnah ein kleines Ferkel kennenlernen. (Foto: privat)

Erneut fand der Tag der Landwirtschaft in der Ansfeldner Volksschule statt. DIe Kinder waren begeistert.

ANSFELDEN (red). Schon seit fünf Jahren findet in Ansfelden der Tag der Landwirtschaft statt, in dieser Zeit konnten 1000 Kinder mit dieser Aktion begeistert werden. Veranstalter sind jährlich die Bauern von Ansfelden. Auch die Jägerschaft macht bereits das dritte Jahr mit.
Am Dienstag, den 23. September gab es für 211 Schüler der Volksschule Ansfelden wieder so einen außergewöhnlichen Schultag. An diesem lehrreichen Tag hatten die Kinder nicht nur Schwein, sondern auch gleich ein frisch gelegtes Ei vom Huhn. Die Kinder kontrollierten den täglichen Einkaufskorb genau auf dessen Herkunft – nur das AMA Gütesiegel hat den Heimattest bestanden.
„Selber Brot backen ist voi cool und lecker noch dazu!“, waren die jungen Bäcker begeistert. Und bei der Jausenstation hörte man ebenso motivierte Stimmen: „So einen Erdäpfelkäs kann ich zu Haus jetzt auch machen, geht eigentlich eh ganz leicht“
Aber nicht nur gesundes Essen aus der Region konnte man mit allen Sinnen genießen. Die Kinder konnten sich auf einen echten, großen Traktor setzen, denn die Bauern kamen mit Maschinen und verschiedensten Feldbearbeitungsgeräten in die Schule.
Im Schulhof konnten die Kinder aus einem Sack voller Äpfel und Birnen frischen Süßmost pressen und gleich einen kräftigen Schluck ausprobieren. Die Jägerschaft kam mit einem Falken und einem Jagdhund und erklärten den Kindern worauf es beim Verhalten im Wald und im Umgang mit Hunden ankommt.
Ein Aha-Erlebnis hatten die Kinder auch bei der Sinnesstation. Dort erkannten sie, dass nicht alles was wir essen auch das ist wofür man es halten würde. Mit Lebensmittelfarbe eingefärbter Apfelsaft wurde plötzlich zum vermeintlichen Himbeer-, Kiwi- oder Maracujasaft. Die Botschaft, nicht nur bunte, chemisch zusammengestellte Säfte zu trinken, sondern sich auf den eigenen Geschmacksinn zu verlassen, bleibt hoffentlich noch länger in Erinnerung
Schließlich sorgte die Verlosung des Waldtages noch für Freude, denn die 1b hat ihn gewonnen: Einen Tag mit Alois Ecklbauer, dem Waldpädagogen.
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