29.09.2017, 18:13 Uhr

Großer Ärger in Traun

Oedt und Radovan Vujanovic (r.) sind sportlich top.

Sportlich läuft es für die Kicker von Christian Mayrleb nach Wunsch, doch abseits des Rasens gärt es.

TRAUN/OEDT (rei). Nach dem Sieg über Austria Lustenau im ÖFB-Cup ließ die Mayrleb-Elf auch gegen Gmunden in der OÖ-Liga nichts anbrennen und ist auf dem besten Weg in die Regionalliga Mitte. Für Ärger sorgt aber die Situation rund um den Sportplatz der Oedter.


Sportlich voll im Plan

Seit Sommer ist der ehemalige SV-Ried-Macher Stefan Reiter am sportlichen Ruder verantwortlich. "Wir sind mit der aktuellen Situation sehr zufrieden und wie man sieht, trägt unsere harte Arbeit bereits Früchte", so das Funktionärs-Urgestein, das sagt: "Der Erfolg ist ja nicht nur bei der Ersten erkennbar, sondern auch im Nachwuchsbereich. Die Jugendlichen rennen uns die Türen ein, was mit Sicherheit für unsere Arbeit spricht." Von einem Selbstläufer in der LT1 OÖ-Liga will Reiter aber nichts hören: "WSC Hertha Wels und Wallern sind auf unserer Augenhöhe. Wir müssen also von Spiel zu Spiel schauen und hart arbeiten, dass wir an der Spitze bleiben können", betont Reiter.

Angespannte Lage

Neben der Tatsache, dass der Sportplatz des ASKÖ Oedts in einem Wasserschutzgebiet liegt, kommt erschwerend dazu, dass dieser auch noch inmitten eines Wohngebietes platziert ist. Mit dem Aufstieg in höhere Ligen geht, was auf der Hand liegt, auch die Zuseherzahl nach oben. Dies geschieht wiederum zum Unmut der Anwohner. "Das Gerücht, dass Herr Grad einen Rückzug erwägen soll, können wir entschieden zurückweisen, denn mit der Verpflichtung von Herr Wartinger hat man ein deutliches Zeichen gesetzt. Aktuell ist es aber so, dass wir abseits des Rasens mehr Probleme haben, als am Spielfeld und das ist sehr bedauerlich. Im ÖFB-Cup bekommen wir nun einen Kracher, müssen aber nach Steyr ausweichen, weil die Infrastruktur in Traun schlichtweg nicht vorhanden ist", so Oedt-Obmann Bidner, der ergänzt: "Eigentlich müsste man auf unseren Erfolg mit Freude und Zustimmung reagieren."
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