13.10.2017, 07:50 Uhr

Garanten für den Wohlstand

Nicht nur finanziell, durch die Kommunalsteuer, profitieren Gemeinden von den angesiedelten Leitbetrieben. (Foto: Schlierner/Fotolia)

Angesiedelte Leitbetriebe leisten einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität einer Gemeinde.

BEZIRK (red). Die Kommunen profitieren zum einen von der eingehobenen Kommunalsteuer, die für wichtige Projekte, wie etwa in der Infrastruktur, genutzt werden können. Zum anderen bieten Leitbetriebe vielen Arbeitnehmern aus der Region einen Arbeitsplatz in unmittelbarer Umgebung und werten so die jeweilige Gemeinde als attraktiven Wohnort auf. "Natürlich sind Leitbetriebe sehr wichtig für eine Gemeinde. Wir haben in den vergangenen Jahren bei der Ansiedelung von Betrieben gute Arbeit geleistet und können nun zahlreiche wichtige Unternehmen in unserer Gemeinde beherbergen", freut sich Hörschings Bürgermeister Gunter Kastler.

Den Rahmen schaffen

Um für Betriebe als Standort interessant zu sein, ist es Aufgabe der Gemeinden, im Vorfeld die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. "Wir versuchen, die Infrastruktur auf die jeweiligen Bedürfnisse so gut es geht anzupassen. Als Beispiel darf ich hier den Ausbau der Kommunikationsnetze wie Glasfaser nennen, welche den Unternehmen einen entsprechenden Wettbewerbsvorteil bringen", betont Trauns Stadtchef Rudolf Scharinger. "Eine hervorragende Infrastruktur zu bieten ist essentiell. Zudem pflegen wir über unser Stadtmarketing engen Kontakt zu den Unternehmen und unterstützen sie bei relevanten Fragen", sagt Walter Brunner, Bürgermeister von Leonding.

Betriebsgründe vorhanden

Damit sich Betriebe überhaupt in einer Gemeinde ansiedeln können, braucht es vor allem aber eines: Freie Betriebsflächen. Diese sind laut Gemeinden vorhanden. "Es gibt noch einige Flächen in Traun und wir haben auch laufend Anfragen. Jedoch sind wir darauf bedacht, arbeitsplatzintensive Betriebe zu situieren, um ausreichend Stellen anbieten zu können", sagt Scharinger. Auch in Hörsching ist noch Platz vorhanden, jedoch verfolgt Bürgermeister Kastler bei der Ansiedelung neuer Betriebe klare strategische Überlegungen. "Wir versuchen nach Maßgabe unserer Möglichkeiten stets alle Interessen in Einklang zu bringen. Damit soll unser Hörsching für unsere Bürger lebens- und liebenswert und für unsere Unternehmen weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben. Ausreichend Reserven bestehen ebenfalls in Leonding, auch wenn die Aufschließung der Grundstücke für die Stadt oftmals sehr aufwending ist. "Daher spielt das Verhältnis zwischen der Anzahl der künftigen Mitarbeiter und der Grundstücksgröße eine entscheidende Rolle", betont Leondings Stadtchef Brunner.
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