29.09.2014, 15:34 Uhr

Rund um die Lehrlingsentschädigung

Offen für Neues zu sein, bietet oft ungeahnte Möglichkeiten – daher sollte man bei vielen Unternehmen schnuppern. (Foto: runzelkorn/fotolia)

Den richtigen Lehrberuf mit der finanziellen Situation zu vereinbaren ist nicht immer einfach.

BEZIRK (gasc). Die Höhe der Lehrlingsentschädigung kann von Branche zu Branche stark schwanken. Besonders hohe Entschädigungen gibt es etwa im Baubereich. Zusätzlich kann man noch einige weitere Förderungen in Anspruch nehmen: War man vorher beim AMS gemeldet, kann die sogenannte Entfernungsbeihilfe beantragt werden. Kosten, die durch die Fahrt zur Arbeit entstehen, können dann teilweise übernommen werden.

Der Lehrlingsservice der WKOÖ vergibt Förderungen für Vorbereitungskurse zur Lehrabschlussprüfung. Dazu kann man als Lehrling jederzeit ein kostenloses Coaching beantragen, wenn man vor einem Problem steht oder sich weiterentwickeln will. Rudolf Riegler vom Lehrlingsservice der Wirtschaftskammer hat noch einige Tipps: "Man sollte unbedingt den für sich richtigen Lehrberuf ergreifen. Dazu muss man sich schon vor der Bewerbung informieren, was man in diesem Job dann tatsächlich macht." Bei der Arbeiterkammer und beim AMS gibt es umfassende Informationen, was genau welche Ausbildung beinhaltet.

Derzeit laufen in vielen Schulen wieder die Schnuppertage. Im Zuge dieser kann man sich drei bis fünf Tage in einem Betrieb ansehen, wie der Arbeitsalltag dort so aussieht. "Diese Gelegenheit sollte man nützen", betont Riegler. Auch wenn man schon ein Bild vom Traumjob hat, sollte man sich so viele Betriebe wie möglich ansehen.
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