Volkskrankheit Diabetes

Wilhelmine Grezci ist Diätologin am Kepler Universitätsklinikum.
  • Wilhelmine Grezci ist Diätologin am Kepler Universitätsklinikum.
  • Foto: Kepler Universitätsklinikum
  • hochgeladen von Philipp Ganglberger

Mehr als 600.000 Menschen in Österreich sind von Diabetes mellitus, im Volksmund auch als „Zuckerkrankheit“ bekannt, betroffen. Den überwiegenden Anteil von rund 90 Prozent stellen dabei die Typ-2-Diabetiker dar. Wilhelmine Greczi, Diätologin am Kepler Universitätsklinikum, erklärt, dass es sich bei dieser Form des Diabetes um einen relativen Mangel an Insulin handelt. Dieser tritt oft in Verbindung mit Übergewicht und erhöhten Werten von Blutdruck, Blutfetten oder Harnsäure auf. Neben genetischen Faktoren fördern aber auch Bewegungsmangel und Überernährung das Entstehen der Krankheit. Vorsorglich rät Greczi daher zu ausreichender Bewegung, gesunder Ernährung und einer jährlichen Gesundenuntersuchung bei Erwachsenen.

Für Betroffene ergibt sich, so die Diätologin, die Möglichkeit einer langfristigen Optimierung über die Ernährung. Dies erfolgt über drei Hauptmahlzeiten, und eventuell Zwischenmahlzeiten in Form von Obst oder Joghurt. Dabei sollte aber beachtet werden, dass es nicht zu einer überhöhten Energiezufuhr kommt. Weiters rät Grezci, zu Vollkornprodukten statt Weißmehl zu greifen, täglich bis zu zwei Portionen Obst und mindestens drei Portionen Gemüse in Form einer Beilage aufzunehmen. Bei Fleisch, Fisch oder Wurst sollte man sich auf den einmaligen Verzehr pro Tag beschränken. Eier sollten nicht mehr als drei Stück in der Woche gegessen werden. Eine absolute Minimierung von zuckerhaltigen Lebensmitteln ist unumgänglich, so Grezci. Besonderes Augenmerk sollte man auch auf die Getränke legen. Deren Zuckergehalt wird oft unterschätzt.

Wo: LINZ, Linz auf Karte anzeigen
Autor:

Philipp Ganglberger aus Linz

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