Crossing Europe: Drei Linzer unter den Preisträgern

Katja Seifert (li.) und Andreea Sãsãran freuten sich über den Creative Region Music Video Audience Award, der heuer erstmals vom Publikum vergeben wurde.
  • Katja Seifert (li.) und Andreea Sãsãran freuten sich über den Creative Region Music Video Audience Award, der heuer erstmals vom Publikum vergeben wurde.
  • Foto: Christoph Thorwartl/subtext.at
  • hochgeladen von Nina Meißl

Der französische Film "Apaches" von Hierry de Peretti und "Family Tours" der Spanierin Liliana Torres teilen sich den Hauptpreis beim Linzer Festival Crossing Europe und 10.000 Euro. Der Award für die beiden in der Sparte European Competition und die übrigen Auszeichnungen wurden im OÖ Kulturquartier verliehen.

Der heuer erstmals vergebene, mit 6000 Euro dotierte Social Awareness Award for European Documentaries ging an Luca Bellino und Silvia Luzi für "On The Art Of War". Alexandra Schneider freute sich für ihren Film "Private Revolutions" über 5000 Euro und den Social Awareness Award Local Artist. Claire Simons "Geographie Humaine/Human Geography" wurde von der Kritikervereinigung Fedeora zur besten Doku gekrönt. Diesjähriger Local Artist darf sich Selma Doborac für "Es war ein Tag wie jeder andere im Frühling oder Sommer" nennen. Die Wienerin erhielt 5000 Euro und einen Gutschein über 2000 Euro.

Jakob Kubizek wurde für Gospels "Sleep Sleep" und Kreiskys "Selbe Stadt Anderer Planet" mit dem erstmals vergebenen Creative Region Music Video Award – Residency prämiert. Er darf zwei Monate lang in der Londoner Kreativschmiede Colonel Blimp mitarbeiten. Der mit 1500 Euro dotierte Publikumspreis in diesem Segment ging an die beiden Linzerinnen Andreea Săsăran und Katja Seifert mit "Meltingsphere" (Richard Eigner und Abby Lee Tee). Den Local Artist Atelierpreis heimste der Linzer Markus Burgstaller für "Untended Outskirts" ein.

Festivalleiterin Christine Dollhofer konnte am letzten Tag der elften Ausgabe des Festivals eine positive Bilanz ziehen: Mehr als 20.000 Festivalgäste sowie
Film- und Musikbegeisterte haben die Filmvorstellungen, Ausstellungen, Talks, Lectures und die Nightline des Festivals besucht. Obwohl die Zahl der Veranstaltungen im Rahmenprogramm dieses Jahr etwas reduziert wurde, ist
es gelungen, durch eine nicht unerhebliche Steigerung bei den Besucherzahlen in den Kinos bei den Filmvorführungen, die Vorjahresmarke von 20.000 Besuchern knapp zu übertreffen.

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