Experten diskutierten über (be)greifbare Forschung

Martin Kaltenbrunner hielt die Keynote-Speech.
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  • Martin Kaltenbrunner hielt die Keynote-Speech.
  • Foto: Mojtaba Mousavi
  • hochgeladen von Nina Meißl

Im Mittelpunkt stand diesmal (be)greifbare Forschung und die Frage "Wie können künstlerisch-wissenschaftliche Forschung und Wirtschaft zusammenfinden?". Die Keynote dazu kam von Universitätsprofessor Martin Kaltenbrunner (Kunstuniversität Linz, Institut für Medien). Als Interaktionsdesigner und Instrumentenbauer wurde dieser für seine Arbeit am elektronischen Musikinstrument Reactable mit dem Prix Ars Electronica ausgezeichnet, welches er heute gemeinsam mit seinen Kollegen im Rahmen eines universitären Spin-Off-Unternehmens erfolgreich vermarktet. Dieses Instrument wurde seither auch von zahlreichen international anerkannten Künstlern wie der isländischen Sängerin Björk in Szene gesetzt. Maßgeblich war die Entwicklung der wissenschaftlichen und technischen Grundlagen für die Gestaltung begreifbarer Oberflächen, welche heute unter anderem für die Realisierung interaktiver Museumsinstallationen zum Einsatz kommen.

Anschließend diskutierte Kaltenbrunner mit Paul Peters (Technology Officer, Interactive Scape GmbH, Berlin) und Sabine Retschitzegger (m box bewegtbild GmbH, Berlin / Ottensheim) die Rolle der künstlerischen Grundlagenforschung für die Kreativindustrie und darüber, wie sich diese beiden Kulturen gegenseitig bereichern können. Veranstaltet wird die Diskussionsreihe von der Kunstuniversität Linz in Kooperation mit Oberbank und Business Upper Austria. Mit dabei waren auch Florian Hagenauer, Vorstandsdirektor Oberbank, Manfred Lechner, Vizerektor Kunstuniversität Linz und Werner Pamminger, Geschäftsführer Business Upper Austria. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Lindorfer.

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