Mehr als 2.500 Gäste feierten am Linzer Uniball

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Im Linzer Brucknerhaus feierte die JKU ihren "Traum einer Nacht". Das ließen sich mehr als 2.500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nicht entgehen. Zahlreiche Ehrengäste konnten am Ball begrüßt werden, darunter Landeshauptmann Thomas Stelzer, Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl, Landesrat Günther Steinkellner, der Linzer Bürgermeister Klaus Luger, Vizebürgermeisterin Karin Hörzing, Vizebürgermeister Detlef Wimmer, Stadträtin Regina Fechter, Europaparlamentarier Paul Rübig und der Vorsitzende des JKU-Universitätsrates, Generaldirektor Heinrich Schaller.

Zukunftsmanifest

Das Motto "Somnium", das sich an Johannes Keplers gleichnamigen Science Fiction-Roman anlehnte, bestimmte den ganzen Abend. So erinnerte Rektor Meinhard Lukas bereits in seiner Eröffnungsrede an die "visionäre Kraft Keplers". Sie stehe für den Anspruch der JKU und den Spirit, der die Universitätsangehörigen in großer Geschlossenheit präge. Lukas verwies auf den Entwicklungsplan für die kommenden sechs Jahre: „Diese Strategie ist weit mehr als ein kleiner gemeinsamer Nenner – sie ist vielmehr ein Zukunftsmanifest: für unsere Universität, für unsere Studentinnen und Studenten, für unseren Standort, für das von unserem Landeshauptmann proklamierte Land der Möglichkeiten.“ Die JKU hechle keinen kurzfristigen Trends hinterher, verliere bei aller Bedeutung der Software die Hardware nicht aus dem Blick, setze weiterhin auf umfassende Bildung und reflektiertes Lernen anstelle von Modethemen im Kurssystem, betonte Lukas: „Wir glauben mehr denn je an die Kraft der Universitas in einer Zeit, in der Wissen zum schnelllebigen Konsumgut degeneriert und sich von Fake News kaum noch unterscheiden lässt. Wir streben nach Innovation in Lehre und Forschung bei einer unverbrüchlichen Beständigkeit in unseren Werten.“

"Traumhafte" Mitternachtseinlage

Musikalisch eröffnet wurde der Ball vom Uniorchester mit dem Auftragswerk „Somnium“. Eine Ausstellung informierte die interessierten Besucher über die umfassende Forschungsleistung der Kepler Universität und warf einen Blick in die Zukunft: Im Frühjahr startet die Attraktivierung des JKU-Campus, unter anderem mit der künftigen Aula Kepler Hall, einer neuen digitalen Bibliothek, zusätzlichen Sport- und Freizeitflächen sowie der Erhöhung des Turms der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät um eine Aussichtsplattform, ebenfalls nach Keplers Erzählung benannt.
Dem Motto entsprechend traumhaft war auch die Mitternachtseinlage: Sopranistin Ilia Staple und Bassbariton Justus Seeger vom Linzer Landestheater breiteten den akustischen Teppich aus, über den sich Stefanie Millinger einem Mondwesen gleich bewegte. Die Handbalancing-Artistin, bekannt aus der RTL-Show „Supertalent“, trotzte der Schwerkraft und begeisterte das Publikum.

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