Kunstpreis
Soroptimistinnen fördern junge Künstlerinnen

Manuela Reichert (Präsidentin Club Linz I), Landeshauptmann Thomas Stelzer, Sophie Hammer (Hauptpreisträgerin),​ Elisabeth Mitterlehner (Präsidentin Club Linz Fidentia),  Lisi Mader (Präsidentin Club Linz Lentos)​ und Theresa Wimberger (Präsidentin Club Juvenilia Linz) (von links).
  • Manuela Reichert (Präsidentin Club Linz I), Landeshauptmann Thomas Stelzer, Sophie Hammer (Hauptpreisträgerin),​ Elisabeth Mitterlehner (Präsidentin Club Linz Fidentia), Lisi Mader (Präsidentin Club Linz Lentos)​ und Theresa Wimberger (Präsidentin Club Juvenilia Linz) (von links).
  • Foto: Wolfgang Winkler
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

Großer Andrang herrschte im voll besetzten Festsaal des Ursulinenhofs, als am 10.Oktober Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und die Präsidentinnen der 4 Linzer Soroptimist Clubs, erstmals den „Soroptimist Künstlerinnenpreis“ an drei junge, talentierte Nachwuchskünstlerinnen verliehen. Zeitgleich wurde die Ausstellung in der Studiogalerie des Landes OÖ. im Ursulinenhof eröffnet, in der je eine Arbeit der Preisträgerinnen noch bis 7.Dezember 2018 zu sehen ist.

Hoch dotierter Kunstpreis

Den Hauptpreis erhielt Sophie Hammer mit 7.000 Euro, die beiden Anerkennungspreise gingen an Hannah Kordes und Mahsa Teymouri mit je 3500 Euro.

Die in Linz geborene Hauptpreisträgerin Sophie Hammer, studierte Experimentelle Gestaltung an der Kunstuniversität Linz und Performative Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien.
In der Studiogalerie der KUNSTSAMMLUNG zeigt sie mit „For Floor“ eine Installation, die an der Schnittstelle von Funktionalität, Designobjekt und Skulptur angesiedelt ist. Handgefertigte Fliesen bedecken dort als „flache Skulptur“ den Boden des Ausstellungsraums und markieren ihn als Ort des Übergangs. Für die Herstellung der Fliesen hat die Künstlerin „unnützes Zeugs“ von der Straße angesammelt, in Beton gegossen und so lange geschliffen und poliert, bis eine glatte Oberfläche entstand. „Eine Skulptur“, so Hammer, „die nun so tut als wäre sie der Ausstellungsboden, als mache sie die gleiche Arbeit wie er“.

Hannah Kordes ist 1988 in Rotenburg/DE geboren, studierte Architektur in Linz und Erfurt/DE; und lebt und arbeitet in Linz. Seit 2017 macht sie ihr PhD Studium Kulturwissenschaften an der Kunstuni Linz.
Unter dem Titel „Städtisches Landleben- Wertschätzen statt Wertschöpfen forscht Hannah Kordes derzeit über die ganzheitliche Entwicklung von landwirtschaftlichem Leerstand in Stadtnähe am Beispiel des Linzer Leisenhofareals

Mahsa Teymouri ist im Iran geboren und aufgewachsen. Sie studiert Raum- und Designstrategien an der Kunstuniversität Linz. Und beschäftigt sich stark mit den Themen Identität und Freiheit, Flucht, Migration und Verlust.
In ihrem Werk Mohajer (Migrant) verknotet sie ihr eigenes Haar und das Haar ihrer Mutter zu schier endloser Länge. Sie symbolisiert damit nicht nur ihre familiäre Herkunft und Identität, sondern auch die Flüchtigkeit und Zartheit ihres Lebens.

Autor:

Silvia Gschwandtner aus Linz

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