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Vom Rande der größten Sandkiste der Welt

Sandbagger statt Schneepflug
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Der Austria for Africa Express, die Hilfsfahrt von Linz nach Gambia, hat den afrikanischen Kontinent erreicht und rollt fleißig in Marokko. Nach der Fährübersetzung von Spanien und Durchquerung des Nordens von Marokko hat er nun auch das Atlasgebirge überquert und die West-Sahara erreicht. Die ersten
Sanddühnen und Kamelherden sind gesichtet. Die Reise verlief bis jetzt ohne Pannen. Mensch und Material sind in bester Verfassung.

Die Reiseberichte der letzten Tage:

AKTUELL BEFINDEN WIR UNS 270km VOR DER MAURETANISCHEN GRENZE IM SÜDEN VON MAROKKO (WESTSAHARA)

ETAPPE Tanger - Rabat - Casablanca - Marrakech = 570km
In Marokko gehört die Autobahn neben den Fahrzeugen auch Fußgängern und Tieren. Nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Vorsicht ist immer geboten, vor allem wenn auf der Autobahnauffahrt eine Kuhherde kreuzt. Schön sind auch die Halte- und Parkverbotschilder auf der Autobahn. Marrakech und dessen großer Bazar mit all den Gewürz-, Kleidungs-, und Speiseständen wurde besichtigt.

ETAPPE Marrakech - Agadir - Aglou Plage = 320km
Wir haben nun endgültig die Autobahn verlassen. Wir fahren nun im Landesinneren. Die Häuser sind außerhalb der Städte kunstvoll aus Lehm gemacht. Die ersten Kamele haben wir südlich von Marrakech gesichtet. Das Land wirk hier nun ruhiger und sauberer. Das Atlas-Gebirge bietet einen schönen Anblick. Hier haben wir auch zum ersten Mal aus dem Reservekanister getankt. Übernachtet wurde dann direkt am Atlantik.

ETAPPE Aglou Plage - Tan Tan - Laayoune = 520km
Nachdem uns die Brandung geweckt hatte, ging es gleich am Morgen die letzten Hügel des Gebirges entlang. Darauf folgten direkt die ersten Ausläufer der Sahara. Steilküste zum Atlantik, wilde Kamelherden, Sanddühnen (zum Teil bis auf die Straße) bestimmen ab nun unsere Strecke. Unser erstes Wüstencamp haben wir kurz vor Laayoune aufgeschlagen. Die Polizeikontrollen sind hier im Westsaharagebiet verstärkt, aber alle Beamten sind freundlich und unkompliziert.

ETAPPE Laayoune - Dahkla = 580km
Wir befahren die einzige Nord-Süd Verbindung an der Küste. Beeindruckende Gegend. Viel Sand (da muss auch mal der Sandbagger kommen, um die Verwehungen zu beseitigen) :), Steine und Kamele. Ab und an die Atlantikküste. Die Polizeikontrollen werden je weiter wir nach Süden vordringen immer häufiger und die Beamten nehmens hier auch schon mal etwas genauer. Der Transporter scheint vom Wüstensand begeistert zu sein, denn wir sind bis jetzt in Marokko komplett Pannenfrei durchgekommen. Wir haben auch nicht vor das zu ändern :)

>> Morgen geht es an die Grenze zu Mauretanien = 270km

Autor:

Austria for Africa Express aus Linz

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