Alte und neue Linzer Ansichten

Diese Aufnahme zeigt die Ecke Schmidtorstraße/Taubenmarkt im Jahr 1930. Es herrscht noch Linksverkehr und der Verkehr wird durch einen Polizisten geregelt. Erst Ende der 30er-Jahre wurden Ampelanlagen eingeführt. Im Eckhaus befand sich das "Kleiderhaus zum Tiroler" der jüdischen Familie Eibuschütz, das 1938 "arisiert" wurde.
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  • Diese Aufnahme zeigt die Ecke Schmidtorstraße/Taubenmarkt im Jahr 1930. Es herrscht noch Linksverkehr und der Verkehr wird durch einen Polizisten geregelt. Erst Ende der 30er-Jahre wurden Ampelanlagen eingeführt. Im Eckhaus befand sich das "Kleiderhaus zum Tiroler" der jüdischen Familie Eibuschütz, das 1938 "arisiert" wurde.
  • Foto: Stadtarchiv
  • hochgeladen von Nina Meißl

"Grandios erfolgreich" seien die ersten beiden Bände der Publikationsreihe "Linz_Einst/Jetzt" gewesen, so Bürgermeister Franz Dobusch. Da im Stadtarchiv noch genügend Bildmaterial vorhanden war, wurde kurzerhand beschlossen, einen dritten Teil aufzulegen. Dieser ist soeben erschienen und macht sich auf 216 Seiten auf die Suche nach den markanten Entwicklungen im Erscheinungsbild der Stadt. "Im neuen Band stehen vor allem die jüngere Vergangenheit, die Architektur und der Stadtteil Urfahr im Mittelpunkt", so Dobusch.

Unveröffentlichte Aufnahmen

Im Blickpunkt des Interesses stehen die Veränderungen, aber auch die Kontinuitäten von Plätzen und Straßen. Historische Fotografien werden aktuellen Aufnahmen gegenübergestellt und erleichtern es, die Veränderungen der vergangenen 100 Jahre nachzuvollziehen. Eine "Einstiegsdroge in die Geschichte, die den Wunsch weckt, tiefer nachzuspüren", sei das Buch laut Kulturreferent Erich Watzl. Gezeigt werden neue, zum Teil noch unveröffentlichte Aufnahmen aus den Beständen des Archivs. Während manche Plätze und Straßen so wirken, als ob die Zeit beinahe stehen geblieben wäre, fallen die baulichen Umgestaltungen besonders ins Auge. Reizvoll ist auch das historische Flair, das von den alten Fotografien ausgeht.

Vororte im Blick

Den vier Autoren Fritz Mayrhofer, Walter Schuster, Anneliese Schweiger und Cathrin Hermann war es ein besonderes Anliegen, nicht nur die geschichtsträchtigen Bauten der Innenstadt zu erfassen, sondern auch bei den ehemaligen Vororten Schwerpunkte zu setzen. Durch historische und aktuelle Luftbilder wird etwa die Entwicklung ganzer Stadtteile verdeutlicht. Ergänzt werden die Fotos durch knapp gefasste Texte, die die größeren historischen Zusammenhänge allgemein verständlich erläutern.

Die Ausstellung zum Bildband wird am Mittwoch, 14. November um 18 Uhr eröffnet und ist bis 11. Jänner bei freiem Eintritt zu sehen.
Das Buch "Linz_Einst/Jetzt" ist im Archiv der Stadt Linz, Neues Rathaus, in den Linzer Museums-Shops sowie im Buchhandel erhältlich. Preis: 33 Euro

Die StadtRundschau verlost drei Exemplare des Buches.

Diese Aktion ist beendet.

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Die LINZ AG sorgt mit ihren umfassenden Dienstleistungen dafür, dass die Lebensqualität in Linz und Umgebung konstant auf höchstem Niveau liegt – und dass das auch in Zukunft so bleibt. Über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei der LINZ AG 365 Tage im Jahr im Einsatz, damit es in der oberösterreichischen Landeshauptstadt und 116 Umlandgemeinden an nichts fehlt. Das Unternehmen sichert die Grundversorgung der Menschen in der Region und stellt wesentliche Infrastruktur für den Alltag...

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