Ausbildung ist Trumpf

Beim Seminar für das zehngängige Menü waren alle Lehrlinge dabei – wie in der Praxis in Abendkleidung.
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  • Foto: Edwin Enzlmüller/Lookformodels
  • hochgeladen von Stefan Paul Miejski

Primetals Technologies zählt mit 1.500 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern in Linz. Eine umfassende und hochwertige Ausbildung hat höchste Priorität, die die derzeit 30 Lehrlinge jährlich durchlaufen. "Als großes Unternehmen ist es auch eine gesellschaftliche Verpflichtung, sehr gute Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten", sagt Lehrlingsbeauftragter Bernhard Niederhuber. Und diese Ausbildungsmöglichkeiten können sich sehen lassen. So gibt es jede Woche zwei Stunden Englisch mit Jody, einer Native-Speakerin aus Südafrika. "Da sprechen wir auch viel über andere Kulturen, da wir ein sehr internationales Unternehmen sind", sagt Lehrling Annalena Reder. Deshalb werden auch andere Sprachen angeboten, wie zum Beispiel Mandarin. "Da wir mit Mitsubishi auch einen japanischen Miteigentümer haben, ist das natürlich bei uns im Unternehmen sehr gefragt", sagt Niederhuber. Zum Fixbestandteil der Lehrlingsausbildung gehört auch das Vorbereiten eines Zehn-Gänge-Menüs. Dabei wird ausschließlich englisch gesprochen. Zudem verkosten die Lehrlinge die teilweise ungewohnten Speisen auch selber. "Bei Geschäftsreisen in Asien zum Beispiel bekommt man auch einheimisches Essen serviert, von dem man nicht weiß, was genau es ist. Da kann man auch nicht einfach Nein sagen", so Niederhuber.
Das Angebot geht aber noch wesentlich weiter und beinhaltet auch Kommunikation, Konflikt-Management und diverse weitere Soft Skills. Pflicht ist zudem ein zweitägiger Suchtpräventionskurs, der sich auch an den Umgang mit Smartphones und Neuen Medien richtet.

"Lehrlinge sind Zukunft"
Das umfassende Angebot ist für Primetals auch eine Investition in die Zukunft. "Für uns sind die Lehrlinge die Arbeitskräfte der Zukunft. Wir wollen daher möglichst alle im Unternehmen behalten", sagt Niederhuber. Mit der Ausbildung ist es dann aber nicht vorbei. "Wir haben gerade Absolventen, die beim Wifi eine zusätzliche Ausbildung machen. Das unterstützen wir natürlich gerne", so Niederhuber.

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