Beleuchtungsprogramm 2013

450.000 Euro sind heuer für die Realisierung von Straßenbeleuchtungsprojekten in der Landeshauptstadt vorgesehen. Davon stehen für die Umsetzung von Vorhaben im Zuge von Straßenneubauten Mittel in Höhe von 362.000 Euro zur Verfügung. 87.000 Euro werden zur Erhöhung der Anlagen- und Verkehrssicherheit investiert. Neben den Ausbau- und Adaptierungsmaßnahmen stehen vor allem verbesserte Lichtverhältnisse, die Anpassung an moderne technische Standards und die Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt der Planungen. Neben der Optimierung des Energieverbrauchs soll mit der Anhebung des Beleuchtungsniveaus auch eine bessere Ausleuchtung gefährlicher Straßenabschnitte gewährleistet werden. In diesem Zusammenhang werden vielfach die Leuchten der Straßengeometrie so angepasst, um auch eine visuelle Führung der VerkehrsteilnehmerInnen zu fördern.

„Mit den für heuer veranschlagten rund 450.000 Euro hebt die Stadt Linz die Verkehrssicherheit im Straßenraum erneut an. Auch die Bedürfnisse der Menschen nach Schutz und Orientierung in der Dunkelheit werden dabei stark berücksichtigt. Straßen, Gehsteige und öffentliche Plätze werden lichttechnisch so ausgestattet, dass sie übersichtlich und einsehbar sind. Mit der Investition in neueste Entwicklungen am Beleuchtungssektor berücksichtigen wir auch umwelttechnische Aspekte wie Energieeinsparung und die ‚Lichtverschmutzung’“, unterstreicht der Linzer Verkehrsreferent Vizebürgermeister Klaus Luger die Notwendigkeit der Investitionen für die Linzer Beleuchtung.
Größter Budgetposten für Beleuchtung neu errichteter Straßen

Der größte Budgetposten im Beleuchtungsprogramm 2013 kommt mit insgesamt 362.000 Euro naturgemäß durch Straßenneubauten zustande: An insgesamt 12 Stand-orten im Linzer Stadtgebiet erfolgen diesbezüglich Ausbaumaßnahmen:

Urfahr: Gründbergstraße, nordseitige Zufahrtsstraße zum Objekt 66a - Bauliche Vorkehrungen
Urfahr: Stockenhuberweg, Aufschließung einer Wohnanlage
Oed: Kokoschkastraße Stichstraße bei Albert-Schöpf-Straße Nr. 43, Ausbau im Bereich der WAG-Wohnanlage
Zentrum: Waldeggstraße, nordseitige Gehsteigerrichtung und Herstellung Schrägparker im Bereich der WSG-Wohnanlage
Franckviertel: Hittmairstraße, Ausbau im Kreuzungsbereich Garnisonstraße
Kleinmünchen: Zeilergang, zwischen Schumannstraße und Wimmerstraße
Pichling: Betriebsbaugebiet Südpark, Gehsteigerrichtung im Zuge von Betriebsansiedelung - Bauliche Vorkehrungen
Neue Heimat: Rohrmayrstraße, Ausbau im Zuge der Umbaumaßnahmen der angrenzenden Schulen
Bahnhofsviertel: Böhmerwaldstraße und Weingartshofstraße, Ausbau im Zuge der Verbauung
Hafen: Am Winterhafen, Gehsteigerrichtung entlang Bauprojekt Donaupromenade
Hafen: Schiffbaustraße, zwischen Haus Nr. 14 und Industriezeile
Zentrum: Waldeggstraße, nordseitige Gehsteigerrichtung zwischen Niederreithstraße und Schießhalle

Erneuerung der Beleuchtung in der Herrenstraße und in Ebelsberg

Für Erneuerungsmaßnahmen unter dem Gesichtspunkt der Verkehrsicherheit werden heuer 87.000 Euro bereitgestellt. Unter anderem wird die Straßenbeleuchtung am Anfang der Herrenstraße (Bereich Haus Nr. 1 und 3) sowie in Ebelsberg an der Rupertsbergergasse zwischen der Wambacher Straße und der Edmund Aigner Straße bzw. an der Hartheimerstraße sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Beleuchtungsanlagen haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren und müssen dementsprechend nach einer gewissen Zeit adaptiert bzw. erneuert werden.
Linz gehört zu den sparsamsten Beleuchtern

Linz nimmt nach wie vor einen Spitzenplatz sowohl bei der Qualität als auch Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Beleuchtung ein. Mit einem spezifischen Anschlusswert (Spezifischer Anschlusswert einer einzelnen Lampe = Gesamtanschlussleistung dividiert durch die Lampenanzahl) von 86,22 Watt pro Lampe (inklusive Brücken- und Fassadenanstrahlungen) verfügt Linz im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten (durchschnittlich 100 Watt) über eine der sparsamsten Straßenbeleuchtungen in Österreich. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Anzahl der Lampen und die Gesamtanschlussleistung kaum erhöht. Dies ist ein Indiz für effektive Beleuchtungslösungen.

In der Landeshauptstadt sind derzeit insgesamt rund 600 Kilometer Straßen sowie meist kombinierte Rad- und Gehwege beleuchtet. Dafür sorgen 20.577 Leuchten, die mit 23.330 Lampen (80 verschiedene Lampenarten) bestückt sind. Glühlampen werden von der Stadt Linz jedoch nicht mehr eingesetzt. Auch Quecksilberdampflampen sind nicht mehr zeitgemäß und werden regelmäßig ersetzt. Derzeit sind noch zirka 700 dieser Lampen im Einsatz, das entspricht ca. 3 Prozent aller Lampen. Durch den Einsatz moderner Technologien ist es möglich, bei den Betriebskosten erhebliche Einsparungen zu erzielen.
Wirtschaftlichkeit groß geschrieben

Einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leistet die auch in Linz angewandte Reduzierschaltung. Dabei wird ab 23 Uhr bei 2.500 Lampen die Leistung um etwa ein Drittel gesenkt. Weiters werden 4.400 Lampen (rund 380 Kilowatt) bis in die Morgenstunden (5 Uhr) abgeschaltet. Darüber hinaus wird durch eine vorausschauende Planung sowie Koordinierungsgespräche mit anderen Versorgungsleitungsträgern durch die MitarbeiterInnen von Tiefbau Linz ein weiteres Sparpotenzial genutzt.
+43 732 7070 3366 - Heißer Draht zum Licht

Regelmäßig genützt wird von den Linzerinnen und Linzer auch das so genannte Lichttelefon unter der Telefonnummer +43 732 7070 3366. Seit der Installierung im Herbst 1997 werden pro Monat durchschnittlich rund 10 Anrufe registriert. Hier können einfach und unkompliziert Wünsche, Anregungen und Beschwerden weitergegeben werden. Außerhalb der Magistratsdienstzeiten registriert ein Tonband sämtliche Anrufe. Ein Rückruf erfolgt umgehend, wenn dies gewünscht wird. Natürlich langen auch im städtischen Bürgerservice viele Wünsche und Anregungen an die zuständige Abteilung, den Tiefbau Linz ein.

In besonders dringenden Fällen, wie zum Beispiel bei Ausfall der Beleuchtung in einem Stadtteil bzw. Straßenzug, ist unter der Telefonnummer 05 170761688 die Störungsannahmestelle der Fa. Elin rund um die Uhr erreichbar. Diese ist dann unverzüglich um die Behebung des Schadens bemüht. Das Linzer Beleuchtungsnetz gilt aber allgemein als sehr modern, gut ausgebaut und sicher. Die Häufigkeit von Störungen hält sich in Grenzen. Nur etwa fünf Mal im Jahr müssen die „Entstörer“ im Durchschnitt wegen derart gearteten Beleuchtungsausfällen ausrücken.

Autor:

Stefan Paul Miejski aus Linz

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