Der Sommer im Glas

Egal ob Früchte oder Gemüse, den Kindern macht das Einlegen und Einkochen viel Spaß.
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  • Egal ob Früchte oder Gemüse, den Kindern macht das Einlegen und Einkochen viel Spaß.
  • Foto: Birgit Kopatsch
  • hochgeladen von Sophia Jelinek

Schon bald steht der Herbst wieder vor der Türe und die guten Sommerfrüchte sind dann nicht mehr im Supermarkt erhältlich. Damit man diese im Winter nicht missen muss, können Erdbeeren, Heidelbeeren, Nektarinen und Co. ganz einfach in Einmachgläsern eingekocht werden. Ob es nun bei der klassischen Marmelade bleibt, oder man etwas Ausgefalleneres probieren möchte, das bleibt jedem selbst überlassen. Je nach Jahreszeit kann man Saft, eingelegte Essiggurken, eingelegte Pfefferoni, Marmeladen oder Kompotte herstellen, solange das gewünschte Obst oder Gemüse verfügbar ist. Birgit Kopatsch, Leiterin des OÖ Familienbundzentrums Linz-Urfahr gibt den StadtRundschau-Lesern Tipps, wie man richtig einkocht.

Grundregeln des Einkochens

Ganz wichtig ist es, saubere und luftdichte Gläser und Flaschen zu benutzen. Damit die Marmelade auch wirklich haltbar bleibt, muss man die noch heiße Marmeladen-Masse in das Glas füllen, luftdicht verschließen und auf den Kopf stellen. Das Vakuum, das dadurch entsteht und der Zucker machen die Marmelade haltbar. Mit der gleichen Methode, nur ohne Zucker, konserviert man auch beispielsweise Apfelmus sehr gut. Die fertigen eingekochten Leckereien müssen kühl, dunkel und trocken gelagert werden.

Trends beim Einkochens

Auf bewusste und gesunde Ernährung wird immer mehr geachtet, denn die Menschen wollen genau wissen, was „drinnen“ ist. Durch das Selbermachen kann man selber entscheiden was man haben möchte. „Ich selbst liebe einfache und schnelle Sachen, da neben den Kids und der Arbeit ja bekanntlich nicht so viel Zeit zur Verfügung steht“, so Kopatsch. Im Trend liegen momentan Chutneys. Dabei handelt es sich um püriertes oder kleingehacktes Gemüse im Glas, was gut zu Brot, Nudeln oder auch zu Fleisch passt.

Wie bezieht man die Kinder mit ein?

„Wir lieben Einkochen, vor allem in Jahreszeiten, wo sich die Zwetschken-Bäume biegen und der Holler schon von weitem duftet“, sagt Kopatsch. Mit ihren Kindern werden etwa vormittags im Wald Hollerbeeren und Zwetschken gepflückt und am Nachmittag zu Säften und Kompotten verarbeitet. Laut Kopatsch lieben es ihre Kinder, Gerichte aus Zutaten zu essen, die sie selbst gesammelt und dann verarbeitet haben. Nebenbei lernen sie auch noch, dass Vögel Hollerbeeren sehr gerne picken oder dass die Beeren eine echte Vitamin-C-Bombe sind.


Rezept für Zucchinichutney

(Quelle: gutekueche.at)
500g Zucchini
2 Stk. Zwiebeln
2 Stk. Knoblauchzehen
1 Stk. Paprika
1 TL Currypulver
1 EL Salz
150 ml Balsamico-Essig
70g Zucker

1. Die Paprika und Zucchini waschen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
2. Die Zucchini Salz unterrühren und 10 Minuten stehen lassen. Das Gemüse in einem Sieb abtropfen lassen.
3. Paprika, Zwiebeln und Knoblauch in heißem Öl andünsten, die Zucchini unterrühren und mit Essig, Zucker und Curry abschmecken
4. Die Gläser kalt ausspülen, die Masse einfüllen und gut verschließen. Auf den Deckel stellen und auskühlen lassen.

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