Linza G'schichten
Diese Linzer leben den Vespa-Kult

Gemeinsame Begeisterung für den italienischen Kultroller.
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  • Gemeinsame Begeisterung für den italienischen Kultroller.
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Vespa-Szene belebt die Stahlstadt seit vielen Jahren und ist dem Kultroller aus Italien verfallen.

LINZ (rei). Schrauben, tüfteln, schmieren, genießen: Wer selbst Vespafahrer ist, weiß, dass er sich in den Blicken der Passanten sonnen lassen kann, aber auch viel Zeit in seine Italienerin investieren muss. Vereint in der Sache sind mehr als 20 Männer beim Vespa-Klub "Mayrs Garage", der in der Szene fest verankert ist und gemeinsam ihre Leidenschaft hegen und pflegen. "Irgendwann habe ich aufgehört, die Stunden zu zählen", sagt Christian Mayr, in dessen Garage der Klub ein Zuhause fand.

... weht ein Hauch von Dolce Vita durch Linz.

"Vespa-Run ist ungebrochen"

Der erste Vespa-Roller verließ im Jahre 1946 das Hause Piaggio, mit dem Hintergrund, einen vergleichsweise günstigen und leicht fahrbaren Untersatz für die breite Masse zu produzieren. "Den Vespa-Run ist ungebrochen hoch. Dazu beigetragen haben die Automatikroller der letzten Jahre, doch der ewige Klassiker sind die mit der Viergang-Schaltung", weiß Christian Mayr, der mit seiner Vespa und den Klubkollegen an zahlreichen Events teilnimmt. "Heuer waren wir in Ungarn, letztes Jahr in Triest", erzählt Mayr.

"Vespas sind unverwundbar, schick und wenn man gemeinsam durch die Stadt rollt, hat das einen besonderen Flair".
Rene Hofer

Stets treuer Begleiter

"Am meisten nerven mich die schmutzigen Hände vom ewigen Schrauben", sagt Rene Hofer, dem die blechernen Italienerinnen schon vor 26 Jahren das Motor-Herz gestohlen haben. Für ihn ist seine Vespa mehr als nur ein Fortbewegungsmittel: "Sie ist unverwundbar, schlank sowie schick und wenn man dann gemeinsam durch die Stadt rollt, hat das einen ganz besonderen Flair und stärkt den Zusammenhalt." Für die Vespa-Fans bedeutet der Roller viel mehr, als nur mit aufgestelltem Polo-Kragen und kurzen Shorts durch die Landeshauptstadt zu fegen. "Die Vespas begleiten uns seit der Kindheit. Man darf dabei den gesellschaftlichen Aspekt nicht vergessen", weiß Hofer, der in seinem Garten ein Refugium für die Jungs aus Mayrs Garage zur Verfügung stellt. "Bei mir ist jeder gerne gesehen, wichtig ist, dass die Geselligkeit im Vordergrund steht", so Hofer, der zwischen der Wiener Straße und voestalpine-Gelände ein Kleinod im Zeichen der Vespa erschuf.
Hofer ist davon überzeugt, dass sich Vespa-Kult und die Geschichte der Stahlstadt perfekt vereinen: "Was gibt es Besseres, als die jahrzehntelange Geschichte der Vespa und dem Beisammensein, ganz im Zeichen des Italo-Klassikers."

Autor:

Benjamin Reischl aus Urfahr-Umgebung

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