Gartenamt reißt Urfahraner aus dem Schlaf

"Seit es mitten im Wohngebiet neben der JKU eine Trennanlage des Gartenamts gibt, ist unsere Wohnqualität gesunken", sagen Martin und Monika Zeinhofer. Ihr Schlafzimmer zeigt in Richtung Mengerstraße. Kurz nach sechs Uhr morgens beginnen im Sommer die Bediensteten des Gartenamts mit ihrer Arbeit in der Mengerstraße. "Wenn die Traktoren über die Bodenschwellen fahren, scheppern die Bordwände des Anhängers. Früher konnte man bei uns bis zehn Uhr vormittags schlafen", sagt Frau Zeinhofer. Damit ist es jetzt vorbei. Ändern wird sich daran auch trotz Beschwerden beim Magistrat nichts.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

"Wir beginnen im Sommer um sechs Uhr, weil wir den Tag ausnützen müssen. Manche Arbeiten, wie Rasenmähen kann man in der Früh leichter und besser machen. Außerdem würden wir mit unseren Fahrzeugen im Stau stehen, wenn wir einen späteren Dienstbeginn hätten. Das würde den Steuerzahlen viel Geld kosten", sagt Barbara Veitl, Leiterin der Stadtgärten Linz. "Jeder will schöne Parks, aber den Lärm will keiner. Dabei bemühen wir uns, dass wir nicht jeden Tag in der gleichen Anlage mähen. Und auf die Maschinen können wir nicht verzichten, weil wir mit wenig Personal alle Gärten pflegen müssen", erklärt Veitl. Auch an eine komplette Umstellung der Arbeitszeiten denkt Veitl nicht: "Da hätte das Personal große Nachteile."

Im Winter erst ab sieben Dienstbeginn

"Zur Winterzeit stellen wir den Dienstbeginn dann in allen zehn Depots der Stadt wieder auf sieben Uhr um", sagt Veitl. Bauliche Veränderungen wie eine Entfernung der Beruhigungsschwellen schätzt sie als zu teuer ein. Die Bewohner der Johann-Wilhelm-Klein-Straße müssen sich also wohl oder übel mit den morgendlichen Geräuschkulisse abfinden. Und wenn es wieder kühler wird, können sie vielleicht auch wieder bei geschlossenem Fenster schlafen.

Autor:

Gabriele Hametner aus Linz

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