Corona-Krise
Hilfe für Wohnungslose in Zeiten von Corona

Nicht alle Angebote stehen weiter zur Verfügung, eine Grundversorgung ist aber gesichert.
  • Nicht alle Angebote stehen weiter zur Verfügung, eine Grundversorgung ist aber gesichert.
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  • hochgeladen von Christian Diabl

Die Wohnungslosenhilfe ist in Linz grundsätzlich auch in Zeiten von Covid-19 gesichert, wenngleich manche Leistungen eingeschränkt oder ausgesetzt werden mussten.

LINZ. Soziale Randgruppen stellt die Corona-Krise oft vor besondere Herausforderungen. Laut Auskunft der Stadt Linz stehen die Linzer Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe den Menschen aber weiter zur Seite, wenn auch im Notbetrieb. Die Betreuung sei trotzdem gesichert, so Bürgermeister Klaus Luger.

„Ich bedanke mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in dieser schwierigen Zeit ihr Bestes geben, um weiterhin für die Menschen da zu sein“, so Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Hörzing.


Das wird im "Notbetrieb" geboten

Notschafstelle NOWA des Vereins B37

  • Rund um die Uhr geöffnet
  • Aufnahme ist allerdings nur um 18 Uhr

Einrichtung Outreachwork OBST

  • telefonisch über einen Anrufbeantworter erreichbar
  • Mittwoch von 10 bis 12 Uhr Postausgabe für Klienten mit Meldeadresse 

Sozialberatung der Caritas

  • telefonisch und per Mail erreichbar

Frauencafé FRIDA

  • Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr geöffnet
  • Aufenthalt bis zu einer Stunde gestattet
  • Besucher können duschen, frühstücken
  • danach telefonisch erreichbar
  • Krisengespräche im Bedarfsfall

Caritas Wärmestube

  • Montag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet
  • ab 12 Uhr Suppe und ab 14 Uhr Mittagessen
  • Aufenthalt ist für zwei bis drei Stunden möglich
  • Wäschewaschen ist nach Anmeldung möglich
  • Beratungen und Krisengespräche eingeschränkt
  • Maximal 30 Personen in den Räumlichkeiten
  • Essenspakete für wohnversorgte Personen

Das Vinzenzstüberl ist geschlossen, das Of(f)‘n Stüberl bleibt bis auf Weiteres geöffnet.

Verein Arge für Obdachlose

  • Beratung auf telefonische Kontakte reduziert
  • Mobile Betreuung in unbedingt notwendigen Fällen
  • Verkauf der Kupfermuckn ist eingestellt
  • Trödlerladen ist geschlossen
  • SozialarbeiterInnen telefonisch erreichbar

„Das dichte soziale Netz der Landeshauptstadt bietet auch in Krisenzeiten die bestmögliche Unterstützung für jene Menschen, die Hilfe benötigen. Wir sind in stetigem Austausch mit den Einrichtungen, um die Versorgung weiterhin zu garantieren“, so Luger und Hörzing.

Autor:

Christian Diabl aus Linz

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