Hilfe in besonders schwierigen Phasen

Die Familienhilfe kann Unterstützung leisten.

Die beiden Kinder der Familie Opfolter aus Linz, Jonathan und Julian, haben einen seltenen Gendefekt. Die drei und fünf Jahre alten Buben können weder sprechen noch laufen. Für die Familie ist das eine große Herausforderung. Unterstützung für die Betreuung kam von der Caritas-Familienhilfe in Form der Langzeithilfe. "Die Langzeithilfe wird gefördert von der öffentlichen Hand und geht meist über einen Zeitraum von einem halben Jahr, und hilft Familien, eine schwierige Phase zu bewältigen", sagt Anne Imbery, Leiterin der Mobilen Familiendienste der Caritas. Häufig wird sie auch bei Erkrankungen der Eltern beansprucht. "Das kann von einem Beinbruch bis zu einer plötzlichen schweren Krankheit gehen", so Imbery. Die Familienhilfe versucht dann schnell zur Stelle zu sein.

Kein falscher Stolz
Oft sind es Hemmungen und falscher Stolz, die Menschen davon abhalten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. "Mittlerweile wohnen viele kleinere Familien von ihren Eltern und Freunden entfernt. Hilfe zu beanspruchen ist überhaupt nichts Schlimmes", will Imbery die Sorgen nehmen. Die Zufriedenheit mit dem Angebot ist dann auch entsprechend groß. "Wir hören oft, dass Menschen sagen, hätten wir gewusst, wie einfach und hilfreich die Familienhilfe ist, hätten wir das schon viel früher gemacht", so Imbery. Mehr Informationen unter Tel. 0732/7610 2411 oder mobiledienste.or.at

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