Post City
Im Bahnhofsviertel entsteht ein neuer Stadtteil

Blick auf das ehemalige Postverteilerzentrum neben dem Linzer Hauptbahnhof.
  • Blick auf das ehemalige Postverteilerzentrum neben dem Linzer Hauptbahnhof.
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Christian Diabl

Läuft alles nach Plan, könnte schon nächstes Jahr mit dem Bau der "Post City" begonnen werden.

LINZ. Auf dem Gelände des ehemaligen Postverteilerzentrums neben dem Linzer Hauptbahnhof wird in den nächsten Jahren mit der Post City ein neuer Stadtteil entstehen. Das Areal ist rund 40.000 m² groß, insgesamt 100.000 m² Nutzfläche sollen geschaffen werden.

"Der Standort eröffnet Linz an Österreichs bedeutendster öffentlicher Verkehrsachse einzigartige Möglichkeiten, durch innovative Arbeits-, Dienstleistungs- und Stadtflächen neue Zielgruppen zu erschließen", so Stadtrat Markus Hein.

Entwickelt wird das Projekt von der Post Immobilien und Services AG. Wie das Gelände genau genutzt werden soll, wird derzeit diskutiert. Im Jänner hat sich dazu auf Initiative von Hein eine Expertengruppe von Architekten und Stadtplanern getroffen. Es seien "gute und konstruktive Gespräche" gewesen, heißt es vonseiten der Projektbetreiber. Die Ideen von Post und Stadt würden "ganz gut" zusammenpassen.

Zwei Sphären

Der StadtRundschau liegt der Entwurf der städtebaulichen Vorgaben vor. Zwei vertikale "Sphären" werden das Areal demnach künftig prägen: Die untere orientiert sich Richtung Bahnhof und wird Platz für Mobilität, Einkaufen, Produktion und Unterhaltung bieten. Hier ist Wohnen kein Thema. Zudem sollen 12.000 m² frei bleiben, darunter 4.000 m² Grünfläche. Die obere Sphäre ist mit dem Froschberg verknüpft und wird deutlich ruhiger sein. Hier soll vor allem gewohnt und gearbeitet werden. Mindestens 14.000 m² Dachfläche sollen nutzbare Freifläche sein.

Lärm und Schadstoffe

Vielversprechend finden das Projekt auch die Linzer Grünen. Da aber irgendwann der Westring direkt daran vorbeiführen wird, ist für sie eine Nutzung als Wohnraum nicht vorstellbar. Mitte Februar soll jedenfalls ein zweistufiger Wettbewerb starten und die Generalplanung des Projekts EU-weit ausgeschrieben werden. Läuft alles nach Plan, könnte laut Hein bereits im Laufe des Jahres 2020 mit dem Bau begonnen werden.

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