JKU-Kristalle eröffnen neue Horizonte in Optik und Elektronik

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LINZ (ok). Was aber macht Galliumnitrid so interessant? “Es hat besondere optoelektronische und magnetische Eigenschaften, durch die es Silizium wunderbar ergänzen kann”, sagt Universitätsprofessorin Alberta Bonanni über den Forschungsdurchbruch, „der in eine Richtung ging, die wir so eigentlich gar nicht geplant hatten.”

Damit könnte der begonnene Siegeszug von Galliumnitrid für LEDs in der Beleuchtungstechnik weitergehen und in Zukunft den Bau von schnelleren Computern revolutionieren. Möglich gemacht hat das eine Zusammenarbeit des JKU-Teams der Abteilung für Festkörperphysik im Rahmen eines Projects des European Research Councils (ERC) mit theoretischen Gruppen und Synchrotron-Forschungsstätten. „Besonders intensiv haben wir dabei mit Prof. Tomasz Dietl von der Universität Warschau zusammengearbeitet”, so Bonanni. Während die Polen die theoretischen Grundlagen lieferten, wurden in den Labors der JKU Galliumnitrid-Kristalle gezüchtet.

Nach sieben Jahren intensiver Forschung konnten Bonanni und ihre acht Mitarbeiter die Schlussprotokolle erstellen. „Das sind quasi die ‚Rezepte‘, nach denen man die speziellen Galliumnitrid-Kristalle herstellen kann.“ Finanziert wurde das Vorhaben durch verschiedene Drittmittelprojekte der EU und der Österreichischen Forschungsförderung in der Gesamthöhe von zwei Millionen Euro.

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