Klangwolke macht Jagd auf Moby Dick

Das Ensemble steckt mitten in den Vorbereitungen für die heurige Linzer Klangwolke.
  • Das Ensemble steckt mitten in den Vorbereitungen für die heurige Linzer Klangwolke.
  • Foto: LM Media
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Vor knapp vier Jahrzehnten wurden noch Transistorradios in offene Linzer Fenster gestellt. 1979 schwebte Bruckners Achte als tatsächliche Klangwolke durch die Straßen. Mittlerweile ist das Freiluft-Event zum Markenzeichen der Stadt geworden. Die Linzer Klangwolken haben sich zum unverzichtbaren Wirtschafts- und Tourismusfaktor entwickelt.

Am Samstag werden wieder bis zu 100.000 Zuseher zur visualisierten Klangwolke im Donaupark erwartet. Bürgermeister Klaus Luger spricht von einer „gemeinsamen Klammer, in der über Differenzen und Generationen hinweg miteinander Kunst im Donauraum erlebt wird“. Der Literaturklassiker "Moby Dick" bildet den Rahmen der diesjährigen Inszenierung. Der Kampf zwischen Kapitän Ahab und dem weißen Wal Moby Dick erhält einen Linz-Bezug. Die Umsetzung übernimmt in diesem Jahr die Linzer Helix Event Production. Die musikalische Untermalung wurde von der Marktmusikkapelle Haag am Hausruck eingespielt. Aufbau und Proben laufen bislang reibungslos ab, berichtet Produktionsleiter Roland Krenn. Christine Maria Krenn führt Regie. Für ein perfektes Spektakel muss nur noch das Wetter mitspielen.

Damit noch mehr Menschen das Event erleben können, kommt erstmals eine 360-Grad-Kamera zum Einsatz. Die Zuseher erhalten im Internet einen Rundumblick aus dem Zentrum des Geschehens. Bereits im Vorfeld reiste Moby Dick als Schaumstoff-Version durch die Welt. Hobby-Fotografen erhielten die Möglichkeit, das Klangwolken-Maskottchen im Urlaub abzulichten. Die eingesandten Fotos werden vor Beginn der eigentlichen Klangwolke auf großen LED-Schirmen gezeigt. Damit soll die Reise des weißen Wals an den Veranstaltungsort dargestellt werden. Den Zuschauern soll so die Wartezeit auf den eigentlichen Start verkürzt werden. Beginn der Jagd auf Moby Dick ist um 20 Uhr.

Auch 2017 ist nach dem obligatorischen Feuerwerk zum Abschluss der Inszenierung noch nicht Schluss. In der benachbarten Sandburg geht nach 21 Uhr die Nachklangwolke über die Bühne. Eugene The Cat laden zum Tanz. Die Band ist zwischen House, Electro Swing und Jazz beheimatet. Die Musiker mit Linzer Wurzeln werden, dem Anlass entsprechend, einige Stücke als Premiere spielen.

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