Linzer Schule mit Kinderschutzpreis prämiert

Zwei Klassen der HLW Kreuzschwestern überzeugten die Jury mit ihrem Projekt.
2Bilder
  • Zwei Klassen der HLW Kreuzschwestern überzeugten die Jury mit ihrem Projekt.
  • Foto: Land OÖ
  • hochgeladen von Nina Meißl

Eine möglichst breite Aufklärung ist der beste Weg, um Kinder vor Gewalt und Demütigung zu schützen. Der Kinderschutzpreis Liberto würdigt Menschen, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. "Mit dem ,Liberto’ werden besonders gute Ideen und Projekte, die eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern und Gewalt an und unter Kindern verhindern, ausgezeichnet und vor den Vorhang geholt“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer. Heuer stand der Preis unter dem Motto "Warum wir Kinderrechte brauchen".

Fünf Gewinner ausgezeichnet

Die Jury, bestehend aus erwachsenen und jugendlichen Experten, hatte die Qual der Wahl. Rund 50 Projekte wurden in den beiden Kategorien "Schule" sowie "Institutionen und Einzelpersonen" eingereicht. Übergeben wurden die Preise beim schon traditionellen Kinderrechtefest der Kinder- und Jugendanwaltschaft des Landes (KiJA OÖ) im Linzer Schloss. Die fünf Gewinner nahmen jeweils eine Liberto-Statue und einen Geldpreis von jeweils 1.000 Euro entgegen. Zwei weitere Projekte erhielten einen mit je 500 Euro dotierten Anerkennungspreis.
Die Siegerprojekte zeigen auf, warum Kinder und Jugendliche Rechte brauchen und sie gehen auf die gesellschaftlichen Herausforderungen ein, die die heutige Kindheit und Jugend prägen: Von schwierigen Familiensituationen, wie die psychische Erkrankung eines Elternteiles, über Mobbing und Ausgrenzung bis hin zu sexuellen Missbrauch und Kinderhandel. Auch Migration, Globalisierung und Kinderrechte weltweit wurden aufgegriffen. Neben der Partizipation von Kindern und Jugendlichen war die Nachhaltigkeit ein wichtiges Kriterium für die Prämierung und alle Gewinnerprojekte stehen überdies für ein friedvolles und respektvolles Miteinander der Generationen und Kulturen.

Umfassendes Projekt aus Linz

Unter den Preisträgern ist auch eine Linzer Schule. Zwei Klassen der HLW der Kreuzschwestern fertigten Schwerpunkt-Präsentation zum Thema "Kinderrechte weltweit" an. In den Klassen 3bhl und 2ahl beschäftigten sich verschiedene Teams in eigener Recherche mit dem Thema. Daraus wurden kreative Projekte entwickelt, etwa Folder, ein Online-Kinderrechte-Quiz, Plakate und sogar ein Film mit dem Titel "Kinderrechte in der 1., der 2. und der 3. Welt im Vergleich", der die verschiedenen Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen darstellt.

Zwei Klassen der HLW Kreuzschwestern überzeugten die Jury mit ihrem Projekt.
Die Initiatorinnen des Kinderschutzpreises: Landesrätin Birgit Gerstorfer (l.) und Kinder- und Jugendanwältin Christine Winkler-Kirchberger.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen