Millionen für den Hochwasserschutz

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"Wir haben in der Landesregierung einstimmig den Beschluss gefasst, im Landtag ein Nachtragsbudget einzubringen. Die Mittel für den Hochwasserschutz als auch die Hilfe für die Betroffenen wird aufgestockt. Wie hoch das sein wird, können wir noch nicht sagen." Das sagt Landeshauptmann Josef Pühringer angesichts des Hochwassers in Oberösterreich. Den Schaden könne man noch nicht beziffern. "Er dürfte aber niedriger sein als im Jahr 2002", sagt Pühringer. Hilfsanträge können Betroffene direkt beim jeweiligen Gemeindeamt einbringen. Dort wird der Antrag auch abgewickelt.

Spendenkonto eingerichtet

Das Land hat nun ein Spendenkonto bei der HYPO Oberösterreich für die Hochwasseropfer eingerichtet. Kontonummer: 80 000 3, BLZ: 54000, Kennwort: Hochwasserhilfe Oberösterreich 2013. "Wir lassen in dieser Situation niemanden in Stich", so Pühringer. Die Telefonhilfe des oberösterreichischen Katastrophenfonds steht unter der Nummer 0732/7720-11807 diese Woche bis um 18 Uhr statt bis um 17 Uhr zur Verfügung. Am Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr.

Als weitere Maßnahme dürfe der jeweils zuständige Referent Beträge über 25.000 Euro sofort auszahlen – mit erst nachträglicher Genehmigung der Landesregierung. "Das ist gelebte Praxis und hilft den Menschen viel unmittelbarer." Man werde auch mit dem Bund reden, um mehr Geld für den Hochwasserschutz zu bekommen.

Meteorologen lagen falsch

Als Gründe für das extreme Hochwasser nannten Pühringer, sowie die Landesräte Max Hiegelsberger und Rudi Anschober die enormen Niederschläge, das viele Wasser, das von Vorarlberg, Salzburg, Tirol und Bayern nach Oberösterreich kam, die vom früheren Regen bereits gesättigten Böden sowie die höhere Schneefallgrenze. Anschober: "Steigt die Schneefallgrenze, gibt es 40 Prozent weniger Abfluss, weil das Wasser ja gespeichert liegenbleibt." Der hydrografische Dienst des Landes habe die Situation aufgrund der Daten – beispielsweise aus Bayern – unterschätzt. Damit stünde man aber nicht alleine da. Einzig die Wettervorhersagen seien falsch gewesen. Die Situation entlang der Donau bleibt vorerst angespannt.

Bauliche Maßnahmen beispielsweise in Steyr und Schärding seien aufgrund der Statik, aber auch aufgrund eines Bundesgesetzes, das die Höhe von Hochwasserschutzmauern reglementiert, nicht möglich. Fest stünde Pühringer und Anschober zufolge auch, dass man den Begriff "Jahrhunderthochwasser" überdenke müsse. "Möglicherweise haben wir ein Grundproblem", so Anschober.

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