Corona-Krise
Satellitenbilder zeigen Abnahme der Luftverschmutzung in Linz

Satellitenbild der Luftverschmutzung im Jahr 2020.
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  • Satellitenbild der Luftverschmutzung im Jahr 2020.
  • Foto: EPHA
  • hochgeladen von Christian Diabl

Die Luftverschmutzung in Linz hat sich durch die Corona-Krise deutlich reduziert, wie Satellitenbilder und Messwerte zeigen. Die Linzer können aufatmen.

LINZ. Die durch die Corona-Krise bedingten Einschränkungen haben zu einem deutlichen Rückgang der Luftverschmutzung in Linz geführt. Das zeigen Satellitenbilder, die von der Europäischen Allianz für öffentliche Gesundheit (EPHA) veröffentlicht wurden. Sie ermöglichen einen Vergleich zwischen dem Vorjahr und der aktuellen Situation.


Messstationen bestätigen Rückgang

Auch die Messwerte des Landes OÖ belegen den starken Rückgang. Bewegt sich der NO2-Gehalt der Luft bei der Messstation Linz-Römerberg normalerweise durchschnittlich knapp unter dem EU-Richtwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, lag die NO2-Belastung beispielsweise gestern, dem 2. April, bei etwa 26 Mikrogramm pro Kubikmeter. Bei der Messstelle Stadtpark wurden im Tagesschnitt gar nur 11,47 gemessen. Noch stärker ist der Rückgang an den Wochenenden. Da geht die Belastung beim Römerbergtunnel sogar auf rund 15 Prozent zurück. 


400.000 vorzeitige Todesfälle

Die Luftverschmutzung hängt auch gesundheitlich mit der aktuellen Corona-Krise zusammen. Laut EPHA und WHO hat sie in den vergangenen Jahren zu Lungenschäden geführt, die das Risiko bei COVID-19-Erkrankungen für viele Personen verschärfen. Der "VCÖ - Mobilität mit Zukunft" fordert deshalb für Österreich verstärkte Maßnahmen für mehr saubere Mobilität, um gesundheitsschädliche Verkehrsemissionen langfristig zu reduzieren. Europaweit sind Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon für rund 400.000 vorzeitige Todesfälle verantwortlich.

Die Linzer Umwelt-Stadträtin Eva Schobesberger kündigt indessen an, dass die Entwicklung in Linz verstärkt beobachtet werde.

Satellitenbild der Luftverschmutzung im Jahr 2020.
Satellitenbild der Luftverschmutzung im Jahr 2019.

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