"Digitaler Marktplatz" für Linz
Smarte Schließfächer ermöglichen Einkauf mit kurzen Wegen

V.l.: Stadtrat Michael Raml, Hannes Pöcklhofer (Projektkoordinator DigitalerMarktplatz GmbH) und Bürgermeister Klaus Luger eröffnen den "Digitalen Marktplatz" in der SolarCity.
  • V.l.: Stadtrat Michael Raml, Hannes Pöcklhofer (Projektkoordinator DigitalerMarktplatz GmbH) und Bürgermeister Klaus Luger eröffnen den "Digitalen Marktplatz" in der SolarCity.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

An zwei Standorten – in der SolarCity und in Urfahr – können ab sofort zuvor online bestellte Waren von regionalen Produzenten in "smarten" Schließfächern ohne zusätzliche Kosten rund um die Uhr abgeholt werden. Auch als Paketstation lassen sich die Fächer nutzen. Die dazugehörige App steht auf digitalermarktplatz.com kostenlos zur Verfügung.

LINZ. Am 11. Juni eröffnete der neue "digitale Marktplatz" beim Volkshaus Pichling in der SolarCity sowie am Urfahrmarkt-Gelände. Per "Click & Collect"-System können zuvor online bestellte Waren von regionalen Produzenten dort rund um die Uhr abgeholt werden. Zur Verfügung stehen dafür jeweils 29 versperrbare Schließfächer. Teilweise sind sie mit einer Kühlung ausgestattet.

Einkauf ohne lange Wege möglich

Die Waren können online über die eigene "Digitaler Marktplatz"-App bestellt werden. Kunden erhalten von den Lieferanten einen Code, mit dem sie die Waren abholen können. Für die Nutzung der Schließfächer selbst fallen für die Kunden keine Kosten an. "Vor allem älteren oder weniger mobilen Mitbürgern wird so ein nachhaltiger, bequemer und kundenorientierter Einkauf ohne lange Wege ermöglicht“, begrüßt Bürgermeister Klaus Luger das Projekt. "Die smarten Schließfächer können außerdem auch als Paketabholstationen genutzt werden“, ergänzt Stadtrat Michael Raml.

Zahlreiche Lieferanten aus der Region

„Zahlreiche Lieferanten aus der Region konnten bereits als Zulieferer gewonnen werden", freut sich auch Hannes Pöcklhofer, Projektkoordinator der Digitalen Marktplatz GmbH. Er lädt auch weitere Linzer Unternehmen dazu ein, das Angebot für ihre Produkte zu testen. Bis Ende Juli fallen auch für Unternehmen keine Kosten an. Derzeit bieten unter anderem bereits die Bäckerei Fenzl, Nah & Frisch Heinisch, der Biohof Achleitner und die Museum-Apotheke den neuen Service an.

Stadt Linz übernimmt Kosten 

Die Schließfächer des "Digitalen Marktplatzes" werden von der Stadt Linz von der Variocube GmbH für die Dauer von zumindest drei Jahren angemietet. Die Miete dafür beträgt 40.000 Euro pro Jahr.
Auch die einmaligen Herstellungskosten für die Errichtung des Fundaments und des Elektroanschlusses in der Höhe von 11.000 Euro sowie die laufenden Energiekosten für den Betrieb der Abholstationen übernimmt die Stadt.

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