Memento Tag am 8. August
Streetart und Vergänglichkeit auf dem St. Barbara Friedhof

Illustratorin katuuschka arbeitet an der Außenmauer des St. Barbara Friedhofs.
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  • Illustratorin katuuschka arbeitet an der Außenmauer des St. Barbara Friedhofs.
  • Foto: sagbar
  • hochgeladen von Christian Diabl

Am 8. August macht der Verein "sagbar" den St. Barbara Friedhof zu einem Ort der künstlerischen Auseinandersetzung rund um das Leben und den Tod, um Vergänglichkeit und einen humorvollen Umgang damit.

LINZ. An den Außenmauern des St. Barbara Friedhofs wird bereits eifrig gesprüht. Namhafte Künstler, wie das Streetart Duo video.sckre setzen sich in ihren Motiven mit den Themen Tod, Vergänglichkeit und Humor auseinander. Die Streetart Installation ist Teil eines größeren Programms rund um den Memento Tag am 8. August, der dazu einladen soll, dem Tod mit derselben Neugier zu begegnen, wie anderen Aspekten der menschlichen Existenz. Das kann man zum Beispiel an der Sargbar tun, einem umgebauten mobilen Sarg, der zu Gesprächen an der Bar einlädt. In interaktiven Hörstationen kann man sogenannten "Hörblüten" lauschen, Erinnerungsstücke aus der Lebensgeschichte verschiedener Menschen. Die Besucher können aber auch selbst Teil des Memento Tags werden, etwa indem sie kurz an der interaktiven Installation "Engelsflügel" halten und sich für ein Foto zwischen den Flügeln positionieren. Mit den #mementotag und #deathpositiv werden die Fotos auf Instagram und Facebook hochgeladen und für eine erweiterte Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

Es wird Zeit über den Tod zu sprechen

Ebenfalls an den Außenmauern ist einen Monat lang die Kunstinstallation "Streetart und Vergänglichkeit" zu sehen, die Fotografien von Verena Brunnbauer mit Fragen aus dem Spiel "Sarggespräche" kombiniert, das Brunbauer gemeinsam mit Nicole Honec entwickelt hat, um der Kultur des Schweigens in Bezug auf den Tod zu begegnen. Die beiden sind auch für die Organisation des Memento Tags verantwortlich. Mit ihrem Verein "sagbar" setzen sie sich für eine neue Form der Friedhofskultur ein und haben ihr Büro direkt am St. Barbara Friedhof. Es ist die Basis für Workshops, Projekte, Veranstaltungen, Ausstellungen und viele andere Aktivitäten und Angebote des Vereins, darunter auch klassische Dienste wie Trauerreden, das Verfassen von Nachrufen oder die Begleitung in der Trauer.

Mehr Infos unter deathpositiv.at/verein-sagbar


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