„Tag der Deutschen Einheit“ im Donau-Forum

Franz Gasselsberger (links) und Detlev Rünger.
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Mit der Teilnahme Deutschlands am Europäischen Stabilitäts-Mechanismus (ESM) sei ein entscheidender Schritt in Richtung langfristiger Absicherung des Euro gesetzt, so Gasselsberger. Allerdings forderte er „eine offene Diskussion seitens der Politik, wie das eine oder andere Land geordnet die Eurozone verlassen könne“. Während Griechenland „wohl nicht zu sanieren sei“, seien Deutschland und Österreich genau das Gegenteil. Die niedrigen Zinsen für Staatsanleihen beider Länder zeigen, dass die internationalen Finanzmärkte wieder höchstes Vertrauen in „Europas Konjunkturlokomotiven“ gefasst hätten, auch im schwierigen Jahr 2012.

Gute Nachbarschaft, große Freundschaft

Zehn Millionen deutsche Touristen mit 50 Millionen Übernachtungen jährlich, 250.000 Deutsche, die ihren Erst- oder Zweitwohnsitz in Österreich haben, 80 Milliarden Euro Handelsvolumen im Jahr: Mit diesen Zahlen verdeutlichte der neue deutsche Botschafter Detlev Rünger die engen Beziehungen der Nachbarländer. Erst seit wenigen Wochen im Amt war es sein erster offizieller Besuch in Oberösterreich. „Die Europäische Union ist die Antwort auf die Kriege im 20. Jahrhundert. Es geht nicht nur um Geld und Schulden“, brachte der Botschafter etwas in Erinnerung, was allzu oft vergessen wird.

Mit einem „kleinen kulturellen Grenzverkehr“ klang der Konsulempfang aus. Virtuosität und perfekte Harmonie zeigten Doris Adam am Klavier und Franz Bartolomey, erster Solocellist der Wiener Philharmoniker. Mit einer köstlichen Einführung in bayerische Mundarten hatte schließlich Burgschauspielerin Dorothee Hartinger, gebürtig aus Regensburg, die Lacher auf ihrer Seite. Rund 800 Gäste genossen den stimmungsvollen, amüsanten Abend, darunter Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Ackerl, WK-Präsident Christoph Leitl, Miba-Chef Peter Mitterbauer, der Oberbank-Aufsichtsratsvorsitzende und ehemalige deutsche Konsul Herrmann Bell u. v. m.

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