Corona-Virus
Veranstaltungsverbot tritt ab sofort in Kraft

Voraussichtlich bis Anfang April sind Veranstaltungen ab 100 Personen in Innenräumen untersagt. Die drastischen Maßnahmen sollen zur Eindämmung des Virus beitragen.
  • Voraussichtlich bis Anfang April sind Veranstaltungen ab 100 Personen in Innenräumen untersagt. Die drastischen Maßnahmen sollen zur Eindämmung des Virus beitragen.
  • Foto: Posthof
  • hochgeladen von Silvia Gschwandtner

Bis voraussichtlich Anfang April sind Veranstaltungen ab einer gewissen Größe n ganz Österreich untersagt. Die Maßnahmen sollen zur Eindämmung des Virus beitragen.

LINZ. Am 10. März gab Bürgermeister Klaus Luger das Veranstaltungsverbot bekannt. "Wir folgen damit den Maßnahmen des Bundes, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu bremsen", erklären Bürgermeister Klaus Luger und Gesundheitsstadtrat Michael Raml. Es betrifft ab sofort organisierte und angemeldete Outdoor-Events mit mehr als 500 und Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern. Die vom Bund verordnete Maßnahme soll zur Eindämmung des Coronavirus beitragen und voraussichtlich bis Anfang April andauern. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken und die Maßnahmen dadurch weiter zu unterstützen.

Mehrere Großveranstaltungen betroffen

Betroffen davon sind in Linz mehrere anstehende Großveranstaltungen: Die heutige Premiere im Brucknerhaus von "Hanni" ist verschoben und auch das angesetzte Spiel der Black Wings findet ohne Publikum statt. Auch das Achtelfinal-Spiel der Europa League zwischen dem LASK und Manchester United am Donnerstag wird als "Geisterspiel" stattfinden. Die Eröffnungsveranstaltung des Nextcomic-Festivals, sowie der Suuper-Sonntag im Rahmen der Veranstaltung finden ebenfalls nicht statt. Darüber hinaus wird auch der Linz-Marathon zum geplanten Termin am 5. April abgesagt. Auch die bereits angelaufene städtische Zeckenschutz-Impfaktion bis auf Weiteres ausgesetzt. 

Europa-League-Spiel LASK gegen Manchester United findet ohne Zuschauer statt

Kulturplattform OÖ fordert Unterstützung

"Mit verheerenden Folgen, vor allem für die kleineren Kulturinitiativen" rechnet die Kulturplattform OÖ (Kupf OÖ) als Folge des Veranstaltungsverbots. Kupf OÖ-Geschäftsführer Thomas Diesenreiter fordert deshalb Unterstützung seitens Bund, Land und Stadt für die drohenden Verluste durch Absagen und Verschiebungen.

Gerade erreichte uns die Nachricht, dass Landeshauptmann Thomas Stelzer bereits telefonisch seine Zusage gab, ausstehende Förderungen von betroffenen Kulturinitiativen vorzuziehen und die Vereine damit zu entlasten.

Keine Großveranstaltungen, Grenzkontrollen, kein Uni-Lehrbetrieb
Autor:

Silvia Gschwandtner aus Linz

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