Viele Unklarheiten: Linzer Mordprozess vertagt

Die Angeklagt gab vor Gericht an, dass sie sich nicht mehr an den genauen Tathergang erinnern könne. Foto: fotokerschi.at/Kerschbaummayr
  • Die Angeklagt gab vor Gericht an, dass sie sich nicht mehr an den genauen Tathergang erinnern könne. Foto: fotokerschi.at/Kerschbaummayr
  • hochgeladen von Johannes Grüner

LINZ (jog). Jene 40-jährige Linzerin, die stark betrunken ihren Freund erstochen haben soll, hat sich vergangenen Mittwoch vor einem Geschworenengericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr Mord vor, der Verteidiger sieht fahrlässige Tötung. Der Tatablauf ist unklar, die Angeklagte hatte im Ermittlungsverfahren immer gesagt, sie könne sich an die Minuten der Tat nicht erinnern. Vor Gericht gab sie zu Protokoll, sie glaube nun, dass sie sich mit dem Messer ritzen wollte. Ihr Partner habe wohl versucht, sie daran zu hindern und bei dem Gerangel sei es zu dem Messerstich gekommen. Die Stichwunde würde laut Anklage dagegen sprechen. Richter Rainer Nimmervoll hat die Verhandlung auf 12. Juni vertagt, neue Zeugen sind geladen.

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