voestalpine beschäftigt sich mit der NS-Zeit

Feierliche Eröffnung der Zeitgeschichteausstellung: (v.l.) Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz, Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Wolfgang Eder, CEO voestalpine AG.
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  • Feierliche Eröffnung der Zeitgeschichteausstellung: (v.l.) Klaus Luger, Bürgermeister der Stadt Linz, Oliver Rathkolb, Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Wolfgang Eder, CEO voestalpine AG.
  • Foto: voestalpine Stahlwelt
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Die voestalpine setzt sich in einer neuen Dauerausstellung mit dem Schicksal der NS-Zwangsarbeiter der ehemaligen Reichswerke Hermann Göring in Linz auseinander – dem heutigen Standort ihrer Konzernzentrale und der Division Stahl. Grundlage der Ausstellung bildet neben aktuellen Forschungsergebnissen die Aufarbeitung von 38.000 NS-Personalakten und Lohnbögen. Für das Unternehmen markiert die Zeitgeschichteausstellung einen weiteren wesentlichen Schritt in der Bewältigung des sowohl politisch und historisch als auch menschlich und emotional herausforderndsten Teils seiner Geschichte.

Die auf Dauer angelegte Zeitgeschichteausstellung 1938-1945 ist den NS-Zwangsarbeitern am Standort Linz der „Reichswerke Hermann Göring AG Berlin“ gewidmet. Als neuer, zusätzlicher Teil der voestalpine Stahlwelt beschäftigt sich die ab 3. November öffentlich zugängliche Ausstellung umfassend mit der NS-Zwangsarbeit am heutigen voestalpine-Standort Linz. Gleichzeitig soll sie einen permanenten Ort der Erinnerung darstellen. „Es war ein schmerzhafter Prozess, sich mit den Jahren des Nationalsozialismus in unserem Unternehmen auseinanderzusetzen und diese Periode auch noch als jene Zeit begreifen zu lernen, in der die Wurzeln unseres Unternehmens begründet wurden. Zur geschichtlichen Wahrheit gibt es jedoch keine Alternative“, so Dr. Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG, über den Anspruch des Konzerns, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.

Autor:

Oliver Koch aus Linz

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