Wer ist die Schönste im ganzen Land? Die Wespenspinne (Argiope bruennichi) und Beschreibung der bei uns lebenden giftigen Arten. Ein Streifzug durch die Spinnenwelt.

Wespenspinne (Argiope bruennichi) Weibchen mit ihrer Beute, einer Wildbiene.
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  • Wespenspinne (Argiope bruennichi) Weibchen mit ihrer Beute, einer Wildbiene.
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Vorwort:

Das Motto eines Lepidopterologen (Schmetterlingsforscher) sollte stets lauten, seine Zeit gut auszukaufen. Daher scheint die kalte Jahreszeit sehr gut dafür prädestiniert zu sein, seine alljährlichen Forschungsergebnisse aufzuarbeiten.
Natürlich darf in dieser Zeit die Weiterbildung nicht zu kurz kommen, da man sich während ihrer Flugzeiten hauptsächlich der Feldforschung widmen muss.

Wie Sie an meinen hoffentlich nicht zu wissenschaftlich formulierten Artikeln bereits erkannten, strecke ich meine Fühler mitunter auch zu anderen Tierarten hin aus, was aber nur eine Ausnahme von der Regel darstellt.

Das Gebiet der Schmetterlingskunde (Lepidopterologie) gestaltet sich ja bereits als außerordentlich umfangreich, da hierbei auch die Pflanzenkunde von großer Wichtigkeit sei, die man entweder für eine Bestimmung der Art selbst benötigt, oder man hiermit schon im Vorfeld Auskunft über deren eventuelles Vorkommen in einem bestimmten Gebiet erhält, was einen wichtigen Vorteil bei der Feldforschung mit sich bringt, die leider während der Studienzeit angehender Biologen sträflich vernachlässigt wird, was mir bereits zu Ohren kam.

Da bei mir die Feldforschung an erster Stelle steht werden mir Dinge aufgetan, welche in Büchern zuvor noch nicht beschrieben wurden. Wenn es sein muss setze ich mich auch einmal einige Zeit zu den Faltern, um deren Verhaltensweise zu erforschen. Ob es sich um deren Balz- und Paarungsverhalten, die Reviergröße, oder was sich in deren Revieren abspielt, ebenso deren Futterpflanzen wovon viele noch nicht dokumentiert wurden, die visuelle Kommunikation, deren Vorkommen und Häufigkeit in Linz, aber auch die aufgrund der Erderwärmung auftretenden Flugzeitveränderungen und noch einiges mehr, fallen in mein Aufgabengebiet.

Sollte Ihnen jemand also mitteilen, "er wisse von den Schmetterlingen alles", glauben sie das bitte nicht, da dieses unmöglich der Wahrheit entsprechen kann, zumal wir im Grunde genommen von diesen Insekten nur einen Bruchteil wissen und noch unendlich viel von ihnen lernen können.

Nun wird es Zeit Sie zum wesentlichen Artikel zu geleiten, welcher diesmal von einer der schönsten Spinnen unseres Landes handelt, die man auf der grünen Mitte beobachten kann, dessen große furchteinflößende Kieferklauen (Cheliceren) den Menschen nicht wirklich gefährlich werden.

Einleitung:

Gliederfüßer (Arthropoda) bilden einen Stamm im Tierreich und dieser wird in fünf Unterstämmen unterteilt, den Sechsfüßern (Hexapoda), den Krebstieren (Crustacea), den Tausendfüßern (Myriapoda), den Kieferklauenträgern (Chelicerata) und den bereits ausgestorbenen Trilobiten und Verwandten (Trilobitomorpha).

Gliederfüßer oder Arthropoden besitzen einen in Segmente aufgegliederten Körper, deren Körperhülle ein Außenskelett bildet. Jedes Segment kann ein Paar ebenfalls in Abschnitte unterteilter Gliedmaßen (Beine, Mundwerkzeuge, Antennen) beinhalten. Durch die feste Außenhülle aus Chitin und Proteinen ist ein Wachstum nur mittels einer periodischen Häutung möglich.

Insekten (Insecta) bilden einen eigene Klasse im Unterstamm der Sechsfüßer (Hexapoda), die zum Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) gehören.

Spinnentiere (Arachnida) bilden eine eigene Klasse im Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata), die dem Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda) angehören.

Die von mir beschriebenen Webspinnen (Araneae) werden der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) zugeordnet.

Zu den Spinnentieren (Arachnida) gehören, neben den Webspinnen (Araneomorphae), auch Skorpione, Weberknechte und die Milben (Zecken).

Unterschied zu Insekten:

Spinnen haben acht Beine, welchen den Unterschied zu Insekten, die nur sechs Beine aufweisen erleichtert. Außerdem besitzen die Spinnen nur einen zweigeteilten Körper, wobei Kopf und Brust die erste Einheit, das Prosoma (Cephalothorax) = Vorderleib bilden, welches Kopf und die Brust, mit den acht Beinen beinhaltet und der größere Hinterleib das Opisthosoma bilden.

Der Körper von Insekten ist hingegen auf drei Tagmata = Körperabschnitte, in Caput (Kopf), Thorax (Brust) und Abdomen (Hinterleib) unterteilt.
Außerdem besitzen Spinnen keine Antennen oder Fühler, die Insekten aufweisen und sind natürlich auch Flügellos.

Die optischen Sinnesorgane von Insekten können Facettenaugen sein, die sich aus mitunter zehntausend Ommatidien (Einzelaugen) zusammensetzen, aber auch Ocellen (Punktaugen).
Webspinnen besitzen mehrere Punktaugen, zumeist acht, ansonsten sechs, wovon es welche gibt, die sehr leistungsstark sein können. Es gibt aber auch welche, die keine Augen besitzen (Höhlenbewohner).

Faden der Superlative:

Die Dicke des Spinnfadens der Kreuzspinne beträgt nur einen Tausendstel Millimeter, was von deren Alter und der Größe abhängt.
Nur auf zwei Proteinen aufgebaut besitzt diese die Zugfestigkeit von Stahl.

Die Dehnbarkeit der Spinnenseide macht dieses Material jedoch erst so interessant und wertvoll, welches die Menschen sich für die Entwicklung von Kunstfasern zunutze machten (Nylonstrümpfe).

Der Seidenfaden ist nicht nur elastisch sondern auch zugfest, bio-kompatibel = medizinisch einsetzbar, thermisch und chemisch stabil, ultraleicht und dabei sehr robust.
Die Anwendungsgebiete sind der medizinische Bereich, Industrie, Flugzeugbau, Bekleidungsindustrie, Sportartikel, Fischfang u.v.a..

Die Erforschung der Goldenen Radnetzspinne (Nephila Clavipes), die im Süden der
Vereinigten Staaten (z. B. in Florida) und Zentralamerika vorkommt ergab folgendes:

Die Netze dieser Art sind so stark, dass sich sogar kleine Vögel darin verfangen können.
Deren stabilster Faden, der Abseilfaden, bildet dabei die Rahmenkonstruktion.
Mit über 25 000 kg / cm2 ist die Zugfestigkeit des Abseilfadens dreimal größer als die von Kevlar-Fasern und mindestens fünfmal größer als die von Stahl.
Man nimmt an, die Druckfestigkeit übertrifft zumindest dreimal die von Eichenholz – ein daumendickes Geflecht aus Spinnenseide beispielsweise würde dem Druck eines Flugzeugs standhalten.

Manche Spinnfäden sind zudem doppelt so dehnbar wie Nylon – sie können bis auf das Dreifache ihrer ursprünglichen Länge verstreckt werden.
Auszug eines Artikels "Am seidenen Faden" von Herrn Dr. Thomas Scheibel von der TU München.

Vorkommen und Toxizität:

Webspinnen kommen weltweit in 43.678 Arten vor, aufgeteilt in 112 Familien (Stand Dezember 2012) und zählen noch, vor den Milben, zur artenreichsten Spinnentierordnung. Davon ist nur ein Dutzend gefährlich, wobei ein Biss nur in den seltensten Fällen ersthafte Folgen nach sich zieht.

In Österreich gibt es 984 Arten die in 40 Familien aufgeteilt sind, wovon nur fünf schwach giftig sind.

Dazu gehört die in Mitteleuropa giftigste Art die Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium), die der Familie der Dornfingerspinnen (Miturgidae) angehört, deren Biss mitunter kaum wahrgenommen wird, aber zumeist so schmerzhaft wie ein Bienen- oder Wespenstich ausfallen kann, verursacht in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, noch seltener Fieber und Schüttelfrost, Kreislaufversagen, dessen Symptome wieder nach 24-30 Stunden abklingen.
Dabei tritt nach einigen Minuten oder mehreren Stunden an der Bissstelle selbst ein brennender Schmerz auf.
Berichte über Todesfälle oder dauerhafte Schädigungen sind keine verzeichnet.

Die größeren Weibchen, dieser wärmeliebenden Art, erreichen eine Körperlänge von bis zu 15 Millimeter. Das Prosoma (Vorderkörper) ist einfarbig rot-orange.

Diese Spinnenart kommt vorwiegend an trockenen Standorten vor. Aber auch in Feuchtwiesen konnte diese Art bereits nachgewiesen werden.
Deren Habitat sind die Wiesen, Ackerbrachen, Waldlichtungen, Wegränder, Bahndämme und Grabenränder.

Die zweite Spinnenart wäre die von Amerika eingeführte gelblich braune Feldwinkelspinne (Tegenaria agrestis), wo das größere Weibchen eine Körperlänge von 10 bis 12 mm aufweist. Diese Spinne gehört zur Familie Trichterspinnen (Agelenidae).

Ihr Gift kann aber nur leichte lokale Symptome wie Taubheitsgefühl hervorrufen, welche, im Normalfall, nach kurzer Zeit wieder verschwinden. Ihr Habität beschränkt sich hauptsächlich auf die von Menschen gering frequentierte Natur.

Auch die dritte Art die hier heimische Große Winkelspinne (Tegenaria atrica), die auch Hausspinne genannt wird, deren Länge ihres Körpers zwischen 14 mm (Männchen) und 18 (bis 20) mm (Weibchen) variiert, gehört dazu und unterscheidet sich von dessen Partner nicht in ihrer dunkelbraunen Grundfärbung. Diese Spinne lässt sich durch ihre einfärbigen Beine leicht von anderen Tegenaria-Arten auseinander halten.

Arachnologen (Spinnenkundler) sind der Meinung, dass deren Kieferklauen (Cheliceren) die Haut eines Menschen nicht durchdringen, da diese zu schwach sind.
Mitarbeiter des Toxikologischen Instituts in München weisen darauf hin, dass der Biss dieser Art nur einen geringen Schmerz, einhergehend mit einer leichten Schwellung verursachen kann, die nach etwa 30 Minuten wieder abklingt.

Deren Lebensraum sind vorwiegend Höhlen, Baumhöhlen oder Stollen, Gebäude trockene bzw. trocken-warme Laubwälder, Weinberge, Hecken und Büsche und Brachland, wo sich diese Spinnenart selten in der Strauchschicht sondern meistens in Bodennähe aufhält. Außerdem meidet sie feuchte Habitate.
Als vorwiegend Höhlenbewohner sucht diese Art mit Vorliebe auch die menschlichen Behausungen sowie Kellerräume und in der Nähe gelegene Scheunen und Geräteschuppen auf, um dort ungestörte dunklere Bereiche zu beziehen.

Die schwach giftige vierte Art wurde zur Spinne des Jahres 2010 gekürt, es handelt sich hierbei um die Gartenkreuzspinne (Araneus diadematus), die zu der Familie der Radnetzspinnen gehört.

Auf der Oberseite ihres Hinterleibes kann diese ganz leicht an den hellen, zu einem Kreuz kombinierten Flecken erkannt werden. Sie gehört zu den größten einheimischen Spinnenarten, wo die Weibchen bis zu 18 mm Körperlänge erreichen können.

Der Biss einer Kreuzspinne, welcher nur in größter Not ausgeführt wird, kann, wenn überhaupt, nur durch dünne Hautschichten des Menschen erfolgen, wobei dieser mit einem Mückenstich verglichen werden kann und medizinisch unbedeutend sei.

Zumeist trifft man diese Art auf freien Landschaft an, aber auch auf Steuobstwiesen, in Kiefern-, Buchen- und Tannenwäldern, in Hochmooren, bei Waldrändern, auf Hecken, Wiesen und Äckern, sowie in Gärten.

Mit der fünften Art werden Sie nur in den seltensten Fällen begegnen, da diese im Wasser lebt. Es handelt sich hierbei um eine Wasserspinne (Argyroneta aquatica) die zur Familie der Gebirgstrichterspinnen (Cybaeidae) gehört, deren Giftwirkung mit einem Wespenstich verglichen werden kann.

Sowohl Männchen als auch die Weibchen dieser Spinnenart können eine Körperlänge von bis zu 15 Millimeter erreichen. Das Männchen weist eine beige-gelbe Körperfarbe auf und das Weibchen eine braune Färbung.

Angst vor Spinnen braucht bei uns also wirklich keiner haben, außer es handelt sich um Allergiker, denn sie flüchten zumeist oder stellen sich einfach tot und nur wenige einheimische Spinnen sind schon von deren Größe her in der Lage, mit deren Kieferklauen, die Haut der Menschen zu durchdringen.

Als nützliche Insektenvertilger werden Spinnen, in verschiedenen Kulturen Asiens, als Mitbewohner toleriert, was auch sehr zweckmäßig erscheint. Die Spinne Anansi wird in Westafrika als großer Gott verehrt.

Artenbeschreibung der Wespenspinne (Argiope bruennichi)

Diese für den Menschen ungefährliche Spinnenart wird auch noch Tigerspinne oder Zebraspinne genannt, was mir aufgrund ihres Aussehens doch sehr passend erscheint.

Mich wunderte überhaupt nicht, das sich diese wärmeliebende Art im Trockenbiotop grüne Mitte aufhält, da die Spinne dort den für sie geeignetsten Lebensraum vorfand, wo sich ihre bevorzugte Jagdbeute, die Heuschrecke, aber auch Bienen sowie Wespen und weitere ihrer Größe entsprechenden Insekten befindet.

Wenn man bedenkt, dass ein Männchen nur die Länge von 6 Millimetern erreichen kann, muss dieser, das am Hinterleib (Opisthosoma) gelb-weiß und schwarz gestreifte Weibchen, welches doch eine beachtliche Körperlänge von bis zu 25 Millimetern erreichen kann, für einen Goliath halten.
Zum Vergleich wirkt das hellbraune Männchen mit der dunkleren Zeichnung eher unauffällig.

Als Lebensraum bevorzugt diese Art eher sonnige Bereiche, mit niedriger bis halbhoher Vegetation. Auf Trockenbrachen mit nicht gänzlich zugewachsenen Bereichen, sowie in Feuchtwiesen fühlt sich diese Spinne sichtlich wohl.

Finden kann man diese Spinne von Juli bis August. Die Weibchen noch bis in den Oktober hinein. Junge Spinnen findet man bereits ab Mai.

In 40 Minuten fertigt die Wespenspinne ihr Netz an. Die Netznabe - Zentraler Punkt der Netzmitte - befindet sich hierbei etwa 20 bis 70 cm vom Boden entfernt.

Ein kräftiges zickzackförmiges Gespinstband, welches sich ober und unterhalb der Nabe befindet, bildet das Stabiliment – welches wahrscheinlich nichts mit Stabilität zu tun hat - und charakteristisch für diese Spinnenart ist.
Dieses Gespinnstband kann auch Kreisförmig mit einigen Abstand zur Nabe hin angeordnet sein. Mitunter könnte aber auch nur ein nach unten reichendes Gespinstband zu sehen sein, oder überhaupt keines.

Verfängt sich die Beute einmal im Netz, ist es auch schon um sie geschehen, da die Spinne ihr Opfer sofort umwickelt und mittels ihren Kieferklauen (Chelizeren) ihr Gift injiziert, welches zumeist eine vorverdauende Wirkung aufweist, welche deren Weichteile verflüssigt, die von der Spinne aufgesaugt werden.
In Fachkreisen wird dieses als extraintestinale Verdauung bezeichnet.

Die Paarung findet im Juli bis August statt. Das Männchen muss bei der Paarung aufpassen nicht gleich vom Weibchen erbeutet zu werden, da diese Gattung ihren Partner "im Wahrsten Sinne des Wortes", zum Fressen gern hat.

Ihre Eier legt das Weibchen Ende August in bräunlich aussehende Kokons ab, die Kugelförmig gestaltet sind, worin sich die Jungspinnen entwickeln und auch überwintern.

Unliebsame Begegnung besonderer Art

Vor circa fünf Jahren hatte ich im Keller zu tun, bemerkte aber dort zuvor einige Spinnenarten, die sich im Kellerabteil, in Fensternähe, aufhielten. Unter diesen befand sich eine schwarze Spinne, mit einem roten Rückenstreifen oberhalb ihres Hinterleibs.

Zu der Zeit kamen in mir keinerlei Befürchtungen auf, von einer der sich dort aufhaltenden Spinnen gebissen zu werden und merkte auch nicht, wie sich diese schwarze Spinne in meinem Hemdärmel verkroch, um sich vermutlich dort zu verstecken.

Etwas später ging ich außer Haus, überquerte eine Straße und traf eine Bekannte mit der ich mich unterhielt. Und plötzlich geschah es, nichtsahnend wischte ich das unliebsame Etwas, welches sich in meinem Hemdärmel befand, mit den Fingern der anderen Hand heraus und schon biss diese Spinne auch schon zu, was sehr schmerzhaft war. Ich konnte gerade noch sehen, wie die Spinne zu Boden fiel und wie sie aussah.

Was danach folgte war wirklich schrecklich, da ich nicht nur von extremsten Bauchschmerzen, Durchfall, Schüttelfrost und auch hohes Fieber geplagt wurde, sondern, wegen der vielen gleichzeitig auftretenden Symptome, auch daran dachte sterben zu müssen.

Dieser Zustand dauerte drei Tage an und ich machte mir bereits große Vorwürfe nicht gleich einen Arzt aufgesucht zu haben. Dennoch erholte ich mich danach schnell wieder, ließ mich aber vorsorglich vom Arzt untersuchen, der danach Entwarnung gab.

Es handelte sich bei dieser Spinne um die Rotrückenspinne (Latrodectus hasselti)
die zur Gattung der Echten Wittwen (Latrodectus) gehört und bei uns gar nicht heimisch sei, sondern in Australien.
Sie dürfte aber von dort eingeschleppt worden sein. Nur die Weibchen sind für den Menschen gefährlich und dieses erreicht eine Körperlänge von 10 bis 12 mm.

Die Hauptkomponente des Gifts, das Alpha-Latrotoxin, führt zu Krämpfen und Schmerzen. Die Symptome dauern, in der Regel, etwa zwölf Stunden an und klingen dann ab. Lebensgefahr besteht nur dann, wenn durch die auftretenden Lähmungserscheinungen das Atemzentrum betroffen ist.
Etwa 300-400- mal im Jahr wird in Australien, nach einem Biss dieser Spinnenart, ein Immunserum verabreicht.

Dennoch sind seit Beginn der Aufzeichnungen in Australien nur 13 nachgewiesene tödliche Bissunfälle mit L. hasselti, während insgesamt geschätzt wird, dass 5.000 bis 10.000 Bissunfälle mit allen Arten der Gattung Latrodectus auf dem Kontinent passiert sind.

Da der natürliche Instinkt die Spinne dazu veranlasste sich zu verstecken, kann davon ausgegangen werden, das an diesem Bissunfall die Spinne keine Schuld hatte.

Auch mein nicht so schönes Erlebnis mit der Rotrückenspinne, veranlasste mich in keinster Weise dazu, eine Spinnenphobie zu entwickeln. Im Gegenteil!

Ihr Linzer Schmetterlingsflüsterer
Franz Huebauer

Quelle: Wikipedia, TU München, Huebauer

Wo: Gru00fcne Mitte Schutzzone, Linz auf Karte anzeigen
Autor:

Franz Huebauer aus Linz

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