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Wie der Schulbeginn nicht zu teuer wird

Mit diesen Expertentipps kann man beim Schuleinkauf Zeit und Nerven sparen und die Umwelt schonen.
  • Mit diesen Expertentipps kann man beim Schuleinkauf Zeit und Nerven sparen und die Umwelt schonen.
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Für viele Eltern ist der Einkauf zum Schulstart stressig und teuer. Wir geben Tipps, wie’s besser geht.

LINZ. Hefte, Stifte, Mappen, Einbände – das große Angebot lässt viele Eltern vor Schulbeginn verzweifeln. Profis wie Barbara Wiesmayr von Büroland Wiesmayr in der Garnisonstraße hingegen stellen den gesamten Einkauf in einem Bruchteil der Zeit zusammen. Viele Eltern schätzen diesen Service. In Linz wird dieser laut Arbeiterkammer-Konsumentenschutz auch bei Kukral, Interspar, Libro, Maximarkt, Müller, Pagro, Pro Kaufland, H. Scheinecker und Schreibwaren Winkler Markt angeboten. Die vorbereiteten Schullisten können dort einfach abgegeben und die fertigen Pakete zum vereinbarten Zeitpunkt wieder abgeholt werden. Bei Thalia kann vor Ort die Liste zusammen mit dem Personal abgearbeitet werden. Barbara Wiesmayr dazu: "Die Eltern entscheiden, ob und welche Markenartikel ausgewählt werden. Außerdem berücksichtigen wir die Lieblingsfarbe des Kindes und ob es Rechts- oder Linkshänder ist. Ein paar Stunden später kann der Einkauf im Geschäft abgeholt werden. Zusatzkosten entstehen selbstverständlich keine."

Kleiner Fachhandel punktet

Dass der Einkauf im Fachhandel nicht unbedingt teurer sein muss, als der Gang zum Diskonter zeigt der aktuelle Konsumentenschutztest der AKOÖ zum Schuleinkauf. Dass der Einkauf im Fachhandel nicht unbedingt teurer sein muss, als der Gang zum Diskonter zeigt auch der aktuelle Konsumentenschutztest der AKOÖ. Getestet wurde ein Schulstartpaket für die Erstklässler und ein Einkaufskorb mit Artikeln für die Neue Mittelschule (NMS). Die Tester ließen sich jeweils eine Variante mit Markenartikeln und eine günstigere ohne anbieten.

Für die Volksschüler stellte in beiden Kategorien Büroland Wiesmayr die günstigsten Warenkörbe zusammen: Der Einkauf mit Markenartikeln machte 80,97 Euro aus, verzichtet man auf diese kommt man sogar mit 56,52 Euro aus. Die zweitgünstigste Variante bietet Fachhändlerin Gisela Gabauer in Gallneukirchen mit 86 und 62,98 Euro. Im Vergleich – der höchste getestete Preis liegt beim Markenartikelpaket bei 98,88 Euro und bei der Sparvariante bei 86,94.

Beim Einkauf für die NMS hatte beim Markenartikelpaket das Büroland Wiesmayr ebenfalls die Nase vorne. Mit 125,54 Euro konnten dort alle Artikel besorgt werden. Bei der Sparvariante überzeugte hier allerdings der Maximarkt mit 92,20 Euro. Die teuersten Varianten kamen in diesem Testlauf auf 156,78 Euro beziehungsweise 136,38 Euro. Die genauen Testergebnisse des AK-Konsumentenschutzes zum Schuleinkauf finden Sie auf der Website ooe.arbeiterkammer.at/konsumentenschutz.

Nachhaltiger Schuleinkauf

Egal ob man zu Marken- oder zu No-Name-Produkten greift: Die Grundausstattung kostet immer viel Geld. Doch das gleicht sich über die Jahre aus. Je älter die Kinder werden, desto weniger Schulsachen brauchen sie. Fächer wie Zeichnen im Gymnasium oder Mathematik, wenn man einen speziellen Taschenrechner braucht, können sich finanziell niederschlagen. "Wer zu qualitativ hochwertigeren Produkten greift, der spart durch die längere Lebensdauer zusätzlich", empfiehlt Wiesmayr. Besonders bei Stiften und Füllfedern zahle es sich laut der Expertin aus, in langlebigere Produkte zu investieren. Diese müssten "seltener nachgekauft werden und sind deshalb auch umweltschonender", rät Wiesmayr. Daneben soll beim Einkauf auf das offizielle Umweltzeichen geachtet werden. Schulhefte, Umschläge, Blöcke und Mappen mit diesem Siegel sind zu hundert Prozent aus Recyclingpapier hergestellt. Unlackierte Buntstifte sind ebenfalls umweltschonender, bei Radiergummis sind jene aus natürlichem Kautschuk zu bevorzugen. Auf der Website des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ist eine Liste aller Händler in Linz zu finden, die umweltfreundliche Produkte führen.

Bund und Land unterstützen

Schüler, die in Haushalten mit Bezug von Mindestsicherung leben, können das Schulstart-Paket des Sozialministeriums beantragen – unabhängig von Alter und Schultyp (ausgenommen Berufsschüler). Informationen gibt es beim Roten Kreuz unter der Telefonnummer 0732/7644-0. Auch das Land OÖ gewährt eine Schulbeginn- sowie eine Schulveranstaltungshilfe. Mehr Informationen dazu finden Sie auf familienkarte.at oder unter 0732/7720-15501. Die Volkshilfe unterstützt Familien, bei denen es finanziell zwickt, mit Libro-Gutscheinen. Infos dazu auf volkshilfe-ooe.at

Autor:

Silvia Gschwandtner aus Linz

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