"Zeit für das, was man wirklich machen will"

Das myAlfred-Team: Simon Kapl, Gregor Pichler, Philipp Baldauf und Philipp Jahoda (v. l.).
  • Das myAlfred-Team: Simon Kapl, Gregor Pichler, Philipp Baldauf und Philipp Jahoda (v. l.).
  • Foto: myAlfred
  • hochgeladen von Stefan Paul Miejski

Die "120 Sekunden" starten wieder. Das heißt, kreative und innovative Menschen können ihre Geschäftsidee einer Top-Jury präsentieren. "Ein großartiger Bewerb, den die Volksbank OÖ seit Jahren mit Begeisterung begleitet", sagt Andreas Pirkelbauer, Vorstand Volksbank OÖ. Auch der Linzer WKO-Obmann Klaus Schobesberger ist vom Konzept überzeugt. "Die ,120 Sekunden’ bieten eine ideale Bühne für unternehmerisches Engagement, Innovationsgeist und Risikofreude. Damit werden Menschen motiviert, ihre innovativen Ideen zu verwirklichen und Unternehmen in Linz zu gründen."

Made in Linz

Auch aus Linz kommen dieses Jahr spannende Ideen mit Siegpotenzial. Dazu zählt die App "myAlfred". Wer dabei an Batmans Butler namens Alfred denkt, ist genau richtig. "Unsere Vision ist, dass wir den Menschen die Zeit zurückgeben für das, was sie eigentlich machen wollen", sagt CEO Philipp Baldauf. Er arbeitet gemeinsam mit seinen ehemaligen Studienkollegen Gregor Pichler, Philipp Jahoda und Simon Kapl mit vollem Einsatz an dem Projekt. In seiner ersten Ausbaustufe ist myAlfred eine Art Kalender-Manager. Es geht also weit über einen klassischen Kalender hinaus. "Wenn ich zum Beispiel mit einem Freund nächste Woche auf ein Bier gehen will, sage ich das einfach meiner App. myAlfred checkt dann unsere beiden Terminkalender ab und findet einen Termin, der für uns beide passt", erklärt Baldauf. myAlfred kann aber auch die eigene Freizeitplanung gestalten. Drei Mal in der Woche laufen? "Alfred achtet auf das Wetter, genauso wie auf meine anderen Termine und vor allem auch darauf, wo ich bin. myAlfred denkt immer einen bis zwei Schritte weiter", sagt Baldauf. Damit die App das macht, ist ein enormer Programmieraufwand nötig. Seit Jahren arbeiten die Linzer Ex-Hagenberg-Studenten bereits miteinander. Mit im Team haben sie ihren Professor Christoph Schaffer. "Unser Mentor", sagt Baldauf. So komplex die Programmierung ist, so benutzerfreundlich ist die Oberfläche. "Für den User muss alles einfach und intuitiv funktionieren", so Baldauf. "Deep Learning" ist das Stichwort. Wie ein realer Butler lernt auch myAlfred immer dazu. Allerdings lernt dieser von allen Alfreds. Entsprechend wichtig ist dabei auch der Fokus auf die Privatsphäre. "Der User behält immer volle Kontrolle, es bleibt immer so viel wie möglich auf dem eigenen Gerät. Niemand sieht tatsächlich meinen Terminkalender", so Baldauf.
Auch die Rahmenbedingungen stimmen. Gerade diese Woche beziehen sie ein neues, größeres Büro in der Neuen Werft. "Wir sind derzeit stark am Wachsen, bekommen zwei Praktikanten dazu", so Baldauf. Am 6. März werden die vier Jungs versuchen, auch die Jury von ihrer Idee zu überzeugen. "Es sind Charaktere gefragt, die querdenken und mit neuen Ideen Akzente setzen", weiß econtis-Geschäftsführer Michael Nösslböck. Hinter myAlfred stecken zweifellos solche Charaktere.
Erhältlich ist die App übrigens ab 14. März für iOS. Android wird folgen. Alle Infos und Details gibt es im Internet auf www.myalfred.io

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