Alkoholverbot statt Umbau im Hessenpark

Zusätzlich zum Alkoholverbot hätte im Gemeinderat eine Park-Neugestaltung beschlossen werden sollen. Das Vorhaben wird nach einem Abänderungsantrag der FP verschoben.
  • Zusätzlich zum Alkoholverbot hätte im Gemeinderat eine Park-Neugestaltung beschlossen werden sollen. Das Vorhaben wird nach einem Abänderungsantrag der FP verschoben.
  • Foto: Yewo Landscapes
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Der Gemeinderat hat mit den Stimmen von SP, FP, VP sowie zwei Gemeinderäten der Neos ein Alkoholverbot am Hessenpark beschlossen. Zusätzlich wird eine polizeiliche Sicherheitszone eingerichtet. Grüne und KP stimmten gegen den Antrag und befürchten eine Verdrängung des Problems. Ein Vergehen wird mit 35 bis 218 Euro Bußgeld geahndet. Der Ordnungsdienst der Stadt Linz führt entsprechende Kontrollen durch. Laut Sicherheitsreferent Vizebürgermeister Detlef Wimmer soll das Verbot nun einmal bis Jänner 2019 evaluiert werden. Zusätzlich werden im Hessenpark sowie am Hinsenkampplatz und beim Kremplhochhaus polizeiliche Schutzzonen eingerichtet. Die Maßnahme soll sich gegen Drogendealer richten, die in Zukunft von den Plätzen relativ unbürokratisch weggewiesen werden können. Der ebenfalls geplante Umbau des Hessenparks wurde – für manche überraschend – im Gemeinderat abgelehnt. Die SP stimmte einem Abänderungsantrag der FP zur Verschiebung der Parkneugestaltung zu. "Experten haben uns geraten, zuerst die Auswirkungen des Alkoholverbots abzuwarten, bevor wir um mehr als 600.000 Euro den Park restaurieren", so SP-Fraktionsvorsitzender Stefan Giegler. Vize-Bürgermeister Bernhard Baier (VP) spricht von einem "absurden Umfaller" der SP. Bürgermeister Klaus Luger spreche sich damit gegen die Anliegen der Anwohner, Wirtschaft und der Bürgerinitiative "Lebenswerter Hessenpark" aus, so Baier.


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