Asylwerber-Zelte bis 31. Juli abgebaut

Bis 31. Juli sollen die Zelte abgebaut werden.

OÖ. Derzeit sind in Thalham rund 50 Personen und in Linz rund 230 Personen in Zelten untergebracht. Sie wechseln in feste Unterkünfte, sodass spätestens am 31. Juli kein Zelt in Oberösterreich mehr steht. Zahlreiche Quartiere und Übergangsquartiere wurden in den letzten Tagen bereits geschaffen und dem Innenministerium bekannt gegeben.

Eine große Anzahl weiterer Quartiere ist in der Finalisierungsphase. Die Bezirkshauptleute übernehmen hier auf regionaler Ebene eine wichtige Koordinations­funktion. „Oberösterreich bemüht sich in der Asylfrage um gute Lösungen. Zelte sind aus meiner Sicht keine guten Lösungen“, betont Pühringer.

Möglich wird der Abbau der Zelte durch die Effekte des „Unterbringungs-Sicherstellungsgesetz“, das 9. Juli im oberösterreichischen Landtag beschlossen wird und das kurzfristig bürokratische Hürden bei der Quartiersuche ausräumt. Es soll dazu beitragen, dass bis Ende Juli in Oberösterreich weitere 1500 Quartiere geschaffen werden.

Forderung nach gerechter Verteilung

„Trotz der zusätzlichen Quartiere bleibt die Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedsstaaten aufrecht“, erklärt Pühringer. „Wir dürfen hier nicht locker lassen. Ich verstehe, dass Menschen verärgert sind, wenn sie sehen, dass 18 von 28 EU-Staaten zusehen, wie die anderen bei der Problemlösung überfordert werden.“

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