Besuch der Bundesminister bessert Linzer Finanzen auf

Auch Minister-Chaffeure müssen bezahlen, wenn sie in Linz falsch parken.
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Direkt etwas fürs Linzer Budget zu bewirken, hatten die Bundesminister mit ihrem Besuch vermutlich nicht beabsichtigt. Doch da die Dienstfahrzeuge von den Chauffeuren nicht korrekt abgestellt wurden, gibt es nun Geld für die Stadt Linz. Die Dame von der Parkraumbewirtschaftung war einige Minuten lang beschäftigt alle Autos mit der Parkstrafe in der Bismarckstraße zu versehen. "Wer falsch parkt, muss zahlen", zeigte sie sich konsequent. Zahlen muss die Strafe übrigens nicht der Steuerzahler, sondern der, der falsch parkt – also der jeweilige Chauffeur.

Arbeitszeitflexibilisierung und mehr Förderung für Unternehmen

Sehr rasch kamen die Unternehmer und Arbeitnehmer auf eines der Kernthemen: Arbeitszeitflexibilisierung. "Ich bin mir sicher, dass keinem Unternehmen Aufträge entgehen, wegen unserem Arbeitszeitgesetz", ist Wolfgang Gerstmayer, Arbeiter bei Fischer Sports überzeugt. "Ich glaube, dass es viel mehr darum geht, dass man die Arbeitnehmer nicht dementsprechend entlohnen will", sagt Gerstmayer. Nicht nur Bundesminister Mitterlehner widersprach diesem Argument, sondern auch der anwesende Unternehmer Klaus Dirnberger von Anger Machining "Wir wollen niemanden Zuschläge wegnehmen. Es geht eher um den zeitlichen Druck Aufträge vor Ort fertig zu stellen. Außerdem wollen unsere Leute die Aufträge auch rasch durchziehen, damit sie schneller wieder aus dem Ausland nach Hause kommen können zu ihren Familien", so Dirnberger.

Hundstorfer als Kunde für Emporia

Mehr Unterstützung für Start-ups wünscht sich Carina Schmiedseder. Die Linzer gründete vor Kurzem das Unternehmen Offisy, mit dem sie Physiotherapeuten und Masseuren die Terminplanung vereinfacht. Weniger einfach hingegen empfanden sie und ihre Kollegen ihr Unternehmen zu starten. "Ich wünsche mir, dass die Förderlandschaft durchschaubarer wird", sagt Schmiedseder. Für gute Stimmung sorgte Eveline Pupeter-Fellner von Emporia Telecom. Ihr Unternehmen produziert und vertreibt weltweit Seniorenhandys. "Herr Minister Hundstorfer, Sie gehören eigentlich auch schon zu unserer Zielgruppe", erklärte die Unternehmerin den Bundesministerin ihr Produkt.

Auch Minister-Chaffeure müssen bezahlen, wenn sie in Linz falsch parken.
Reinhard Nowak, Geschäftsführer von Linemetrics, Carina Schmiedseder, Gründerin von offisy, Bundeminster Reinhold Mitterlehner und Bundesminister Rudolf Hundstorfer beim Gespräch im Josef.

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