Bildungsstudie: Junge Frauen aus OÖ schneiden schlecht ab

LAbg. Sabine Promberger, Sozial-Landesrätin Mag.a Gertraud Jahn und Bildungsexperte Fritz Bauer

OÖ. Die SPÖ Oberösterreich präsentierte Anfang dieser Woche eine Studie zum Bildungsstand junger Erwachsener. In der Studie wurde die Entwicklung des Bildungsstandes der 20 bis 24-jährigen zwischen den österreichischen Bundesländern im Zehnjahresvergleich erhoben. Das Resultat: In allen Bundesländern außer Oberösterreich ist eine Zunahme des Bildungsindex bei jungen Frauen festzustellen.

Eine ähnlich schlechte Entwicklung zeigt auch der Bildungsindex junger Männer, der in OÖ (minus 6 %) und in Kärnten am Stärksten gesunken ist. Eine problematische Entwicklung lässt sich gerade bei jungen Männern verzeichnen. In den Jahren 2001 bis 2011 zeigte sich keine positive Veränderung im Bereich der Höheren Bildung. In diesen zehn Jahren ergaben sich Abnahmen bei den Lehrabschlüssen (-8,8 Prozentpunkt auf einen Anteil von 44,7 %) und der höheren Bildung. Zuwächse gab es lediglich für diese im Bereich der Pflichtschulabschlüsse. Geringere Bildung in Oberösterreich hat, mit Ausnahme Kärntens, am Stärksten zugenommen.

Bildungsexperte Fritz Bauer zieht daraus ein schlechtes Resümee: Diese Entwicklung erschwere den Männern zwischen 20 bis 24 Jahren den Eintritt in den Arbeitsmarkt bzw. verschlechtere deren Lebensperspektiven. Im Vergleich der Bundesländer haben sich für OÖ nahezu alle Indikatoren – mit der Ausnahme Mittlere Bildung bzw. Lehrabschlüsse junger Frauen – schlechter entwickelt. Laut Bauer bedeuten diese Ergebnisse für oberösterreichische Jugendliche eine geringere Wahrscheinlichkeit auf höhere Bildung als für jene in der Steiermark, im Burgenland und Wien.

„Bildung darf nicht davon abhängen, ob es sich um ein ArbeiterInnen- oder ein AkademikerInnenkind handelt. Als SPÖ setzen wir uns dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen in der Art und Weise gefördert werden, wie es notwendig ist, dass sie einen bestmöglichen Start ins Berufsleben haben“, so Soziallandesrätin Gertraud Jahn. Elementarförderung ist zentrales Element, dass Kinder gut in die Schullaufbahn starten können. Hier muss die ÖVP endlich die ideologischen Scheuklappen ablegen und zum Beispiel die echte Ganztagesschule forcieren“, so Jahn.

Autor:

Online-Redaktion Oberösterreich aus Oberösterreich

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