Junge Linke
"Frauenhäuser stärken, nicht schwächen!"

Mit einer Aktion an der Landstraße fordern Ralf Schinko (27) und Melanie de Jong (24) die finanzielle Absicherung von Frauen- und Mädcheneinrichtungen.
  • Mit einer Aktion an der Landstraße fordern Ralf Schinko (27) und Melanie de Jong (24) die finanzielle Absicherung von Frauen- und Mädcheneinrichtungen.
  • Foto: Junge Linke/Elena Richtsfeld
  • hochgeladen von Sophia Jelinek

LINZ. Am 25. November war der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Jungen Linken nahmen dies zum Anlass, um auf die Kürzungen der Regierung hinzuweisen, die vor allem Frauen betreffen. "Aktuell ist jede fünfte Frau in Österreich von Gewalt durch ihren Ehemann oder Partner betroffen. Gleichzeitig kürzt die Regierung fast eine halbe Million Euro bei Fraueninitiativen, Beratungsstellen und Frauenhäusern," kritisiert Ralf Schinko, Sprecher der Jungen Linken Oberösterreich auf der Linzer Landstraße.

Förderungen gestrichen

Fraueninitiativen wie "Arge SIE", "FIFTITU%" und "maiz" seien bereits Förderungen in Höhe von 60.000 Euro gestrichen worden. "Während immer mehr Vereine zur Gewaltprävention um ihre Existenz fürchten müssen, lesen wir fast täglich Schlagzeilen über Gewalttaten gegen Frauen. Das ist eine Absage an hart erkämpfte frauenpolitische Errungenschaften der letzten Jahre", so Schinko. Die Junge Linke kritisiert ebenso das, wofür ansonsten Geld da sei. So hätten Burschenschaften und Männervereine in Österreich wohl 38.000 Euro mehr an Unterstützung bekommen. Die Jung-Partei setzt sich nun für einen Ausbau und die finanzielle Absicherung von Frauen- und Mädcheneinrichtungen ein. "Frauenhäuser stärken, nicht schwächen!", fordert der Partei-Sprecher.

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