Verkehrswende jetzt
Gegenwind für geplante A26-Bahnhofsautobahn

Am vergangenen Freitag,  19. Juni 2020, wurde eine Aktion gegen den Bau der A26-Bahnhofsautobahn gesetzt.
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Am vergangenen Freitag, 19. Juni 2020, wurde auf der Linzer Kärntnerstraße eine Menschenkette für eine Verkehrswende gebildet. Die Initiative Verkehrswende jetzt und Fridays for Future Linz wollten damit auf den ab 2024 geplanten Bau der A26-Bahnhofsautobahn hinweisen.

LINZ. Ab 2024 soll in Linz mit dem Bau der A26-Bahnhofsautobahn begonnen werden. Damit würde das Linzer Bahnhofsviertel laut Aktivisten der Initiative Verkehrswende jetzt und Fridays for Future Linz zur "Verkehrshölle" werden. Diese Autobahn würde zusätzlich 30.000 tägliche Autofahrten in Linz verursachen, was unverantwortlich in Bezug auf die Gesundheit der Bewohner und Arbeitskräfte im Bahnhofsviertel sei. Sebastian Ebener von Fridays for Future Linz meint: „Viele reden darüber, dass wir nach der Corona-Krise möglichst schnell zur Normalität zurückkehren sollen. Doch ist uns eigentlich bewusst, dass die Normalität eine Krise war? Normalität bedeutet die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Der Bau der A26-Westring-Autobahn ist das beste Beispiel dafür". Erwin Reichl vom Klimaschutz-Volksbegehren ergänzt: „Mit fossilen Brennstoffen heizen wir die Klimakrise an. Die Verbrennung von Öl, Kohle und Gas muss ein Ende haben, wenn auch die kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten vorfinden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen und die Erwärmung im Sinne des Pariser Klimaschutzabkommens auf 1,5°C zu beschränken, brauchen wir eine nachhaltige Mobilitäts- und Energiepolitik".

Gefordert wird die Vermeidung von Autoverkehr

Im Detail wurde am 19. Juni 2020 eine Menschenkette gebildet, an deren Ende sich die Teilnehmer kurz auf die Fahrbahn lagen. So sollte darauf aufmerksam gemacht werden, dass  2019 mehr als 400 Menschen bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben kamen und Tausende aufgrund von Luftverschmutzung sterben. Insgesamt dauerte die Aktion etwa eine Stunde. Dabei handelte es sich um den ersten österreichischen Verkehrswende-Aktionstag, zu dem an vielen Orten Verkehrsinitiativen zu Aktionen für eine klima- und umweltfreundliche Verkehrswende aufriefen.
Die Veranstalter fordern unter anderem den Stopp geplanter Großstraßenprojekte in und um Linz, einen autofreien Linzer Hauptplatz und die Vermeidung von Verkehr. So könnte etwa ein Pilotprojekt autofreies Wohnen auf dem Areal der Postcity entstehen. Zudem sollten die Straßenbahn von Traun nach Haid und die Mühlkreisbahn ausgebaut werden. Investitionen in umweltfreundliche Mobilität würden mehr Arbeitsplätze schaffen als der Straßenbau.

Am vergangenen Freitag,  19. Juni 2020, wurde eine Aktion gegen den Bau der A26-Bahnhofsautobahn gesetzt.
Die Initiative Verkehrswende jetzt und Fridays for Future Linz organisierten eine Menschenkette in der Kärtnerstraße.
Autor:

Katharina Wurzer aus Linz

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