Gerstorfer stellt Pläne für Altenbetreuung und Pflege für Oberösterreich vor

SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer bei der Pressekonferenz
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LINZ. Die Prognosen zu den demografischen Entwicklungen Österreichs in den nächsten 25 Jahren bereiten im Bereich der Altenbetreuung und Pflege bereits heute Kopfzerbrechen. Um die entstehende Pflegelücke zu schließen, präsentierte oberösterreichs Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer nun neue Angebote.

Ein wichtiger Bestandteil ihrer Planung ist, eine alternative Wohnform für Menschen mit geringeren Unterstützungsbedarfen anzubieten. „Im Rahmen des Projektes Sozialressort 2021+ werde ich den Entscheidungsgremien ein Konzept für alternative Wohnformen vorlegen. Damit wird die vorhandene Angebotslücke zwischen der ‚Pflege daheim’ und der Betreuung im Altenheim geschlossen“, so die 53-Jährige.

Qualitätssiegel für 24-Stunden-Pflege

Darüber hinaus stellte die Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich eine neue Initiative vor: Ein Qualitätssiegel für die Anbieter der 24-Stunden-Pflege, das nach klaren und transparenten Maßstäben verliehen werden soll.

„Das Qualitätssiegel soll Kundinnen und Kunden die Entscheidung für oder gegen einen Anbieter der 24-Stunden-Pflege erleichtern und Orientierung bei dieser wichtigen Entscheidung bieten“, sagt sie.

Laut den Prognosen soll sich die Anzahl an Pflegebedürftigen bis 2040 von 79.978 (Jahr 2015) auf 125.876 erhöhen. Dies würde einen Anstieg von 57 Prozent bedeuten. Gerstorfer dazu: „Die Nachfrage nach Altenheimplätzen wird sich in den kommenden Jahren schrittweise an die neue Situation anpassen. Mein Fokus liegt auf der Individualisierung der Angebote, mit der ich auf die veränderten Rahmenbedingungen eingehen möchte.“

SPÖ-Vorsitzende Birgit Gerstorfer bei der Pressekonferenz

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