Ibiza-Affäre
Grüne fordern Ende von Rot-Blau in Linz

Gemeinderatssaal der Stadt Linz
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  • Foto: Stadt Linz
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Nach dem Koalitionsbruch im Bund fordern die Linzer Grünen Bürgermeister Klaus Luger auf, die Koalition mit der FPÖ auch in Linz zu beenden.

LINZ. Die Grünen sehen sich durch die blaue Ibiza-Affäre und den Koalitionsbruch in Wien in ihrer Haltung bestätigt, wonach mit der FPÖ kein Staat zu machen sei. Und sie fordern Konsequenzen auch in der Linzer Stadtpolitik. 

„Jetzt muss endlich auch Klaus Luger Konsequenzen ziehen und die Koalition mit der FPÖ beenden“, sagt die grüne Stadträtin Eva Schobesberger.

Luger seit Wochen in der Kritik

Schon seit Wochen stehe der Linzer Bürgermeister auch in seiner eigenen Partei in der Kritik, weil er das Bündnis mit der FPÖ vehement verteidige.

„Spätestens mit dem Skandal rund um die Villa Hagen, die dort eingemieteten Identitären und deren enge Verbindungen zur FPÖ wäre es für Klaus Luger an der Zeit gewesen, die Beziehung zur FPÖ zu beenden“, so der Grüne Klubobmann Helge Langer.

SPÖ sieht Rot-Blau in Linz belastet

Bereits gestern ist bekannt geworden, dass der Linzer Bürgermeister Klaus Luger die Zusammenarbeit mit der FPÖ in der Stadt durch die Ibiza-Affäre belastet sieht. Am Montag dürfte es deshalb Gespräche mit der FPÖ geben.

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