Frauenpolitik
Handlungsbedarf bei Gleichberechtigung

Bericht zeigt: Frauen werden vor allem am Arbeitsmarkt nach wie vor diskriminiert und benachteiligt.

Exakt 13.145 Linzer haben heuer das Frauenvolksbegehren unterschrieben und sich den Forderungen für mehr Gleichbehandlung angeschlossen. Handlungsbedarf gibt es auch in Linz, wie der zweite Frauenbericht der Stadt anhand aktueller Daten nachweist. Besonders ungerecht geht es auf dem Arbeitsmarkt zu. Frauen verdienten im Jahr 2016 durchschnittlich um 60,6 Prozent weniger als Männer, selbst bei Vollzeitbeschäftigung beträgt der Unterschied über ein Viertel. Das hängt auch mit den Branchen zusammen. Nach wie vor arbeiten 90 Prozent aller unselbstständig erwerbstätigen Frauen im Dienstleistungssektor, während es bei Männern nur 69 Prozent sind. Fast die Hälfte der Frauen ist zudem teilzeitbeschäftigt. Hinzu kommt: Trotz steigender Qualifikation sind Frauen in Führungspositionen nach wie vor stark unterrepräsentiert.

Unbezahlte Betreuungsarbeit

Vor allem die traditionelle Arbeitsteilung birgt vielfache Benachteiligungen und Risiken für Frauen. "Der Frauenbericht ist Handlungsauftrag an alle politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen. Nur gemeinsam ist es möglich, das Ziel der geschlechtergerechten Gesellschaft zu realisieren“, sagt Frauenstadträtin Eva Schobesberger. Wichtigste politische Empfehlung ist eine Umverteilung der unbezahlten Betreuungsarbeit zwischen den Geschlechtern, als Grundvoraussetzung für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen.

Autor:

Christian Diabl aus Linz

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